Southern African Power Pool

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Southern African Power Pool (SAPP) ist die Bezeichnung für den gemeinsamen Strommarkt, der von den Staaten des südlichen Afrikas gegründet wurde. Der SAPP wurde im August 1995 auf einem Gipfeltreffen der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) vereinbart. Er beinhaltet ein Regelwerk für die Zusammenarbeit der jeweiligen Länder und deren Stromversorger.[1]

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Länder sind mit ihren jeweiligen nationalen Stromversorgern Mitglieder im SAPP.[1][2]

Land Unternehmen Inst. Leistung (MW) Status[A 1]
AngolaAngola Angola Empresa Nacional de Electricidade (ENE) 2.028 NP
BotswanaBotswana Botswana Botswana Power Corporation (BPC) 892 OP
Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo Société nationale d'électricité (SNEL) 2.442 OP
LesothoLesotho Lesotho Lesotho Electricity Corporation (LEC) 72 OP
MalawiMalawi Malawi Electricity Supply Corporation of Malawi (ESCOM) 351 NP
MosambikMosambik Mosambik Electricidade de Moçambique (EDM) 2.308 OP
NamibiaNamibia Namibia Namibia Power Corporation (NamPower) 501 OP
SambiaSambia Sambia Zambia Electricity Supply Corporation (ZESCO) 2.128 OP
SimbabweSimbabwe Simbabwe Zimbabwe Electricity Supply Authority (ZESA) 2.045 OP
SudafrikaSüdafrika Südafrika Eskom 44.170 OP
SwasilandSwasiland Swasiland Swaziland Electricity Company (SEC) 70 OP
TansaniaTansania Tansania Tanzania Electric Supply Company (TANESCO) 1.380 NP
  1. NP = Non-Operating Member, OP = Operating Member

Neben den nationalen Stromversorgern sind noch folgende Unternehmen (beschränkte) Mitglieder im SAPP:[1][2]

Von den insgesamt 58.387 MW installierter Leistung in den Ländern des SAPP entfielen 40.491 MW (69,3 %) auf Kohlekraftwerke und 12.361 MW (21,3 %) auf Wasserkraftwerke.[1]

Verbundnetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das elektrische Verbundnetz innerhalb des SAPP umfasst derzeit (Stand Juni 2015) alle oben aufgeführten Mitgliedsländer mit Ausnahme von Angola, Malawi und Tansania.[1][3][4] Neben Hoch- und Höchstspannungsleitungen für Drehstrom sind auch HGÜ wie die HGÜ Cahora Bassa Teil des Netzes.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e ANNUAL REPORT 2014. (PDF 33,6 MB, S. 4–5 (3–4), 40(39), 73(72)) (Nicht mehr online verfügbar.) SAPP, archiviert vom Original am 18. Juni 2015; abgerufen am 17. Juni 2015 (englisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sapp.co.zw
  2. a b Membership. (Nicht mehr online verfügbar.) SAPP, archiviert vom Original am 18. Juni 2015; abgerufen am 17. Juni 2015 (englisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sapp.co.zw
  3. SAPP Grid. (Nicht mehr online verfügbar.) SAPP, archiviert vom Original am 18. Juni 2015; abgerufen am 18. Juni 2015 (englisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sapp.co.zw
  4. Map of South-African Electricity Grid. Global Energy Network Institute (GENI), abgerufen am 18. Juni 2015 (englisch).