Sparkasse Oberösterreich

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Logo der Sparkassen  Allgemeine Sparkasse Oberösterreich Bankaktiengesellschaft
Staat Österreich
Sitz Promenade 11-13, 4020 Linz
Rechtsform Aktiengesellschaft
Bankleitzahl 20 320[1]
BIC ASPKAT2LXXX[1]
Gründung 1849
Verband Österreichischer Sparkassenverband
Website www.sparkasse-ooe.at
Geschäftsdaten 2014[2]
Bilanzsumme 11,8 Mrd. Euro
Einlagen 8,6 Mrd. Euro
Kundenkredite 7,7 Mrd. Euro
Mitarbeiter 1603
Geschäftsstellen 163
Leitung
Vorstand Michael Rockenschaub (Vorsitzender), Maximilian Pointner, Herbert Walzhofer
Aufsichtsrat Johann Neunteufel (Vorsitzender), Hermann Wimmer, Julius Stiglechner (Stellvertreter)

Unternehmensleitung

Michael Rockenschaub

Liste der Sparkassen in Österreich

Die Allgemeine Sparkasse Oberösterreich Bankaktiengesellschaft (meist kurz Sparkasse Oberösterreich) ist ein oberösterreichisches Bankunternehmen mit Sitz in Linz. Es entstand 1849. 1990 erfolgte die Einbringung des Bankbetriebs in eine Aktiengesellschaft. Die Aktionärsstruktur der Sparkasse Oberösterreich setzt sich zusammen aus: Anteilsverwaltung Allgemeine Sparkasse, Linz: 58,76 %, Erste Bank der österr. Sparkassen AG, Wien: 27,20 %, Stadtgemeinde Wels: 10,01 %, SPOSAG Sparkassen Beteiligungs u. Service AG: 2,98 %, Stadtgemeinde Schwanenstadt: 1,04 %, ASK Privatstiftung: 1,01 %, Regionalfonds Grieskirchen 0,14 %. Die Sparkasse ist Mitglied des Österreichischen Sparkassenverbands.

Allgemeines[Bearbeiten]

Die Sparkasse Oberösterreich betreut nach eigenen Angaben rund 400.000 Kunden an rund 160 Standorten, beschäftigt rund 1600 Mitarbeiter (davon sind über 30 % teilzeitbeschäftigt) und weist eine Bilanzsumme von etwa 11,8 Milliarden EUR aus. Das Geschäftsmodell „Sparkasse“ mit starker regionaler Verankerung und Entscheidungen vor Ort mit flachen Hierarchien bekennt sich weiters zu einer konservativen Geschäftspolitik ohne Spekulationen.

Baugeschichte[Bearbeiten]

Zu den gesteinskundlich interessanten Bauten der Linzer Promenade gehört die Allgemeine Sparkasse[3]. Die Fassade des 1886 bis 1892 errichteten Gebäudes zeigt die Merkmale eines repräsentativen Neubarockbaues der Gründerzeit. Die für diese Zeit übliche, besonders reiche Fassadendekoration ist zum Großteil in jenem Naturstein, dem Leithakalk, ausgeführt worden, der auch für die Wiener Großbauten (Ringstraßenbauten) dieser Zeit herangezogen worden ist.

Den noch aufliegenden Kostenvoranschlägen ist zu entnehmen, dass man folgende Arten verwendet hat: Breitenbrunner Stein für das Hauptgesims, Mannersdorfer Stein für die Attika, ferner Margarethenerstein, harter Kaiserstein und Joiser für die jonischen Dreiviertelsäulen und Kapitelle, die Fensterverzierungen im ersten und zweiten Stock und andere Einzelheiten. Die Säulen und deren Sockel beiderseits des Einganges geben einen guten Einblick in das helle weißfleckige Gestein des Leithagebirges. Der rechte Sockelquader enthält eine gut sichtbare Austernschale.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gründung erfolgte als „Allgemeine Sparkasse in Linz“ am 5. August 1849. Als Vereinssparkasse mit gemeinnützigen Zwecken gegründet, engagierte sich die Allgemeine Sparkasse laut eigenen Angaben von Beginn an für soziale Anliegen. Ein Teil des Gewinnes floss in die Altenhilfe, wurde für Schulzwecke zur Verfügung gestellt oder für den sozialen Wohnbau verwendet. Markanter Eckpfeiler in der Geschichte der Sparkasse Oberösterreich ist die 1990 durchgeführte Einbringung des Bankbetriebs in eine Aktiengesellschaft. Die dabei entstandene Anteilsverwaltung Allgemeine Sparkasse ist heute noch mit knapp 60 % größter Aktionär. Durch zahlreiche Fusionen mit anderen oberösterreichischen Sparkassen und die Übernahme des OÖ-Geschäfts der Erste Bank, sowie zuletzt mit der Übernahme der Sparkasse Kremstal-Pyhrn und den Erste Bank-Filialen der Region Niederösterreich West konnte das Filialnetz auf 163 Geschäftsstellen ausgebaut werden.

Quellen[Bearbeiten]

  • Festschrift „150 Jahre Sparkasse Oberösterreich“
  • Diverse Geschäftsberichte und andere Publikationen der Sparkasse Oberösterreich

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Eintrag im Kreditinstitutsverzeichnis bei der Oesterreichischen Nationalbank
  2. Geschäftsbericht 2014
  3. Hermann Kohl: Gesteinskundlicher Lehrpfad

Weblinks[Bearbeiten]