Spili

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Spili
Σπήλι
(Τοπική Κοινότητα Σπηλίου)
Spili (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat Griechenland
Region Kreta
Regionalbezirk Rethymno
Gemeinde Agios Vasilios
Geographische Koordinaten 35° 13′ N, 24° 32′ OKoordinaten: 35° 13′ N, 24° 32′ O
Fläche 15,72 km²
Einwohner 624 (2011[1])
Bevölkerungsdichte 37,7 Ew./km²
LAU-1-Code-Nr. 930701

Spili (griechisch Σπήλι (n. sg.), veraltet auch Spilion) ist ein Bergdorf auf der griechischen Insel Kreta. Es liegt 18 Kilometer südlich von Rethymno, an der Straße von Rethymno nach Agia Galini, und gehört zum Regionalbezirk Rethymno. Der Ort hat einschließlich des außerhalb des Ortes gelegenen Weilers Dariviana (Δαριβιανά) mit 60 Bewohnern 624 Einwohner. Der Ortsname Spili leitet sich vom griechischen Wort spílio für ‚Höhle‘ ab.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sankt Peter und Paul
Löwenbrunnen in Spili

Spili ist Verwaltungssitz der Gemeinde Agios Vasilios und gleichzeitig Hauptort des Gemeindebezirks Lambi. Im Ort befindet sich ein Health-Center (ländliches Kleinst-Krankenhaus), das für die gesundheitliche Versorgung der Gemeinde, der Gemeindebezirke Lambi und Finikas, zuständig ist. Kretaweit Bedeutung hat Spili als Bischofssitz mit angeschlossenem Priesterseminar, Sitz des Metropoliten von Lambi und Sfakia, dessen Gebäude Sankt Peter und Paul (Άγιος Πέτρος και Παύλος) am Westrand des Dorfes an der Straße nach Rethymno stehen.

Spili liegt auf einer Anhöhe am Südwesthang des Kedros-Gebirges und ist von viel Grün umgeben. Hohe Platanen spenden Schatten im Ort und am bekannten, wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert stammenden venezianischen Brunnen in der Ortsmitte. Aus dessen 25 Wasserspeiern in Form von Löwenköpfen strömt ganzjährig kühles trinkbares Wasser aus den Quellen oberhalb des Ortes. Das Wasser ist weithin als besonders sauber und mineralreich bekannt und wird auch von Einheimischen geschätzt. Der vormalige Natursteinbrunnen wurde im Jahr 2006 an Rückwand und Trogfang mit Kacheln verkleidet.

Weiterhin verfügt Spili über drei Kirchen, Agii Theodori, Agios Georgios und Metamorfosis tou Sotira, deren Wandmalereien die Verdammten darstellen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Spili – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnisse der Volkszählung 2011. (Memento vom 27. Juni 2015 im Internet Archive) (MS Excel; 2,6 MB) Nationaler Statistischer Dienst Griechenlands (ΕΣΥΕ)