St. Andreas (Rüttenscheid)

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Ansicht der Andreaskirche von Süden
Innenansicht von der Orgel durch das Hauptschiff auf Altarinsel, Tabernakel und Apsis

Die katholische Gemeindekirche St. Andreas ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Rüttenscheid, einem Stadtteil von Essen.

Geschichte und Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgängerkirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Katholiken dieses Bezirkes, der damals noch Witteringsfeld hieß, gehörten von 1895 bis 1905 zur Pfarrei St. Ludgerus in Rüttenscheid. Der Grundstein für die erste eigene Kirche wurde an gleicher Stelle der heutigen Kirche 1906 gelegt. In diesem Jahr wurde die erste Andreaskirche fertiggestellt, die in neugotischen Bauformen gehalten war. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie vollkommen zerstört. An einem anderen Ort wurde eine als oktogonaler Zentralraum entwickelte Notkirche genutzt.

Heutige Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der kreuzförmige, innen und außen steinsichtige Backsteinbau mit Vierapsidenschluss wurde von 1954 bis 1957 nach einem von romanischen Kleeblattchören inspirierten Entwurf von Rudolf Schwarz errichtet. Nach Aussagen des Architekten versteht er die flachgedeckte Saalkirche als Königshalle. Die Winkel der Kreuzarme sind um den Altar herum mit Stahlbetongerüsten, als raumhohe Lichtwände gestaltet. Anstelle der ursprünglichen Ausmauerung mit Glasbausteinen wurden ab 1994 Glasfenster nach Entwürfen von Jochem Poensgen eingesetzt. Da die Kirche auf einem Abhang steht, wurde unter den rückwärtigen Teil des Gebäudes eine Krypta mit einem Vorraum und zwei Halbwendeltreppen eingebaut. Der Glockenturm steht frei.

Das Kirchengebäude wurde 1995 in die Denkmalliste der Stadt Essen aufgenommen.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinz Dohmen: Pfarrkirche St. Andreas, Essen-Rüttenscheid. In: Ders. (Hg.): Abbild des Himmels. 1000 Jahre Kirchenbau im Bistum Essen. Verlag Hoppe und Werry, Mülheim an der Ruhr 1977, S. 114–117.
  • Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen. I: Rheinland. Bearbeitet von Claudia Euskirchen, Olaf Gisbertz, Ulrich Schäfer. Deutscher Kunstverlag, 2005, ISBN 3-422-03093-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Baudenkmal St. Andreas (PDF; 382 kB); zuletzt abgerufen am 12. Juni 2015

Koordinaten: 51° 26′ 15″ N, 7° 0′ 44,4″ O