St. Sebastianus (Koblenz)

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Die Kapelle St. Sebastianus in Koblenz-Güls

St. Sebastianus ist eine katholische Kapelle in Koblenz. Die Kapelle im Stadtteil Güls wurde 1866 in Folge einer Choleraepidemie errichtet. Sie trägt das Patrozinium des heiligen Sebastian.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1866 brach in Güls eine Choleraepidemie aus, die in dem Ort 12 Opfer forderte. Nach Ende der Epidemie gelobten die Gülser Einwohner, die alte verfallene Vorgängerkapelle zu erneuern. Noch im selben Jahr entstand der heutige Bau. Dieser wurde zuletzt 2007 renoviert.

Bau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kapelle St. Sebastianus ist ein kleiner neugotischer Backsteinbau mit Satteldach. Auf dem Dach erhebt sich ein achteckiger hölzerner Dachreiter. Das spitzbogige Portal ist gestuft und mit unterschiedlich hellen Ziegeln abwechselnd gestaltet. In dem kreuzgratgewölbten Innenraum steht in einer Nische über dem Altar die Figur des heiligen Sebastian.

Denkmalschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kapelle St. Sebastianus ist ein geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz (DSchG) und in der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz eingetragen. Sie liegt in Koblenz-Güls (gegenüber) Wolfskaulstraße 38.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinz Schüler: Wegkreuze und Heiligenhäuschen im Stadtkreis Koblenz, Görres Verlag, Koblenz 1977
  • Ulrike Weber (Bearb.): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 3.3: Stadt Koblenz. Stadtteile. Werner, Worms 2013, ISBN 978-3-88462-345-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler - Kreisfreie Stadt Koblenz (PDF; 1,5 MB), Koblenz 2013

Koordinaten: 50° 20′ 37,3″ N, 7° 32′ 43″ O