Stainless Steel (Band)

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Stainless Steel
Allgemeine Informationen
Genre(s) Deutschrock Tribute Cover
Gründung 2001/2002
Website http://www.onkelzcover.de
Aktuelle Besetzung
Christian Herbig
„Fuzzy“ (Künstlername)
Sebastian Mader (Bandgründer)
Thomas Röder
Ehemalige Mitglieder
Bass
Markus Mittelstädt (bis 2007)
Gesang
Andreas Bachmann (bis 2008)
Bass
Christian Kunstmann (2007–2011)
Gesang
Karsten Doczik (2009–2012)
Bass
Tom Wiesel (2011–2012)
Schlagzeug
Michael Mader (Anfang-2013)

Stainless Steel zählt mit zu den ersten „Böhse Onkelz“-Tributebands in Deutschland: Als offizielle Supportband beim Abschiedskonzert der Onkelz am Lausitzring vom 15.–18. Juni 2005 spielte auch Stainless Steel im Rahmenprogramm der Veranstaltung.[1] Bis 2009 hatte Stainless Steel zahlreiche Konzerte zusammen mit der mittlerweile erfolgreichen Südtiroler-Deutschrockband Frei.Wild.[2][3][4][5][6][7][8][9][10] Die in Heavy-Metal-Kreisen renommierte Fachzeitschrift Metal Hammer hat bereits mehrfach über die Band berichtet,[11][12] ebenso ist die Band mit einem Bandfoto im Booklet der letzten Live-Veröffentlichung der Böhsen Onkelz Vaya con Tioz[13] vertreten, die auf Platz 1 in die Longplaycharts eingestiegen ist.

Wichtige Konzerte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 15.–18. Juni 2005: Supportband beim Abschiedskonzert der Böhsen Onkelz / Eurospeedway Lausitzring[14]
  • 17. Juni 2006: B.O.S.C. Rocks / Festival in der Lausitz / Schwarzheide[15]
  • 24. November 2007: 27 Jahre Böhse Onkelz / Ballsporthalle / Frankfurt-Main[16]
  • 26. Juli 2009: B.O.S.C. Onkelz Non Stop / Music Hall Strohofer / Geiselwind[17]
  • 27. August 2009: Wacken Rocks South / Rieden-Kreuth[18]
  • Dauergast auf dem G.O.N.D.-Festival[19]
  • weitere Auftrittsorte: Hippodrom Greding, Stadthalle Lichtenfels, Frankenhalle Dettelbach, Geodrom Gerolzhofen, Music Center Trockau, Tanzcenter Kaiser Unterpreppach, Tanzcenter LIVE Gunzendorf, Küffner Arena Neudeck, Schwabenhalle Jettingen, Thüringenhalle Erfurt, Auktionshalle Biebesheim, Thäleseehalle Empfingen, Bogenbinderhalle Ronneburg, BPM-Club Zwickau etc.[20]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Anlass zur Gründung lieferte nach Angaben der Band: „unfreiwillig eine grottenschlechte Schulabschlussband im Jahr 2000: Gequält von der stümperhaft vorgetragenen Musik dieser Abschlussband fasste Gitarrist und Stainless Steel-Begründer Sebastian den spontanen Entschluss, seine eigene Band auf die Beine zu stellen.“[21]

Maxime der Band ist die originalgetreue Interpretation der Songs. Zusammen mit Sebastians Bruder Michael (Schlagzeug) und zwei Schulbekanntschaften war die Band relativ schnell komplett. Auf der Suche nach einem passenden Bandnamen entstanden die verschiedensten Ideen, bis: „plötzlich ein Messer auf dem Tisch lag – man war sich laut Band einig: Die englische Gravur auf dessen Schneide sei sinnbildlich aussagekräftig für die Musik.“[22]

Der gemeinsame Nenner der vier Musiker war von Beginn an die Musik der Böhsen Onkelz, deren Fans alle Bandmitglieder sind, die sich anfangs aber auch an anderen Stücken versuchten.[23]

Abschnitt 1: erste Besetzung (Anfang–2007/2008): Bass: Markus Mittelstädt (bis 2007), Gesang: Andreas Bachmann (bis 2008), Gitarre: Sebastian Mader, Drums: Michael Mader

Ex-Bassist Marcus verließ die Band 2007 mit der Begründung, dass seine Lehramtskarriere nicht mehr mit Böhse Onkelz-Tribute vereinbar wäre. Dies teilte Ex-Bassist Marcus der Band einige Tage vor dem Auftritt bei „27 Jahre Böhse Onkelz“ in der Ballsporthalle FFM mit. Infolge dessen verließ auch der mit Marcus befreundete Andreas die Band. Da die Ausstiegspläne von Ex-Bassist Marcus bis kurz vor dem Konzert nicht bekannt waren, hatte die Band für das Konzert bei „27 Jahre Böhse Onkelz“ noch eine teure Videoproduktion geplant, die aus vertraglichen Gründen auch realisiert werden musste, jedoch danach aufgrund des Ausstiegs der Ex-Musiker unveröffentlicht in der Schublade landete. Gitarrist Sebastian finanzierte dieses Video aus seinem Privatvermögen. Dies war der Grund, warum die Trennung von Marcus und Andreas nicht „im Guten“ verlief.

Abschnitt 2: zweite Besetzung (bis 2012): Bass: Christian Kunstmann (2007–2011), Bass: Tom Wiesel (2011–2012), Gesang: Karsten Doczik (2009–2012), Gitarre: Sebastian Mader, Drums: Michael Mader

Nach dem Ausstieg von Marcus wurde dieser am Bass kurzfristig durch dessen Schwager Christian ersetzt. Es bestanden über Christian dadurch einerseits weiterhin Kontakte zur Ex-Besetzung, während diese insbesondere bei Gitarrist Sebastian nicht mehr erwünscht waren. Jedoch gelang es Christian, der auch das Booking der Band übernahm, gegen die Widerstände von Sebastian hin und wieder eine neue Band von Ex-Bassist Marcus und Ex-Sänger Andreas ins „Stainless Steel“-Vorprogramm zu buchen – zum Missfallen von Sebastian. Allerdings hatte der neue Sänger Karsten Doczik nicht immer Zeit und so war man darauf angewiesen, Andreas Bachmann als Aushilfe verfügbar zu halten – so das Argument von Booker und Bassist Christian. Als „Stainless Steel“ auf Initiative von Gitarrist und Bandgründer Sebastian dann ein Nebenprojekt mit dem Namen „Killerton“ ins Leben rief, entwickelten sich weitere Differenzen – „Killerton“ wurde im Vorprogramm von Booker Christian vernachlässigt, während dieser nach wie vor versuchte, die Band von Marcus und Andreas unterzubringen. Während Tom Wiesel (2011–2012 als Bassist auf Basis einer freien Mitarbeiterschaft für die Band tätig) und das damalige Booking der Band mit dem Nebenprojekt wenig anfangen konnten und diesbezügliche ein stark bremsende Haltung einnahmen, wollten Gitarrist Sebastian und Drummer Michael das Nebenprojekt stärker fokussieren. Letztlich gründeten Tom Wiesel und Ex-Sänger Karsten Doczik dann zusammen mit dem alten Booking der Band ein bis zum 10-Jahre-Jubiläum von „Stainless Steel“ geheim gehaltenes eigenes Onkelzcover-Projekt. Da dieses Jubiläumskonzert vom ehemaligen Booking der Band veranstaltet wurde, erteilte man vor Ort „Stainless Steel“ dann ein Hausverbot und präsentierte dort stattdessen das neue Projekt, vermutlich um den Werbeeffekt des „Stainless Steel“-Jubiläums auszunutzen. Mittlerweile hat Ex-Sänger Karsten Doczik jedoch dieses Nebenprojekt verlassen und wurde dort durch Andreas Bachmann ersetzt.[24]

Abschnitt 3: Dritte Besetzung (bis heute): Bass: „Fuzzy“, Gesang: Christian Herbig, Gitarre: Sebastian Mader, Drums: Michael Mader (bis 2013), Drums: Thomas Röder (ab 2013)

Drummer Michael, der eigentlich geplant hatte, bereits Ende 2012/Anfang 2013 berufsbedingt aus der Band auszusteigen, spielte nach der der Aktion der Ex-Kollegen kurzerhand bis Mitte 2013 weiter bei „Stainless Steel“, um die Band am Laufen zu halten. Zusammen mit Gitarrist Sebastian bildete er weiterhin das Rückgrat der Band. Mit Bassist „Fuzzy“ und Sänger Christian Herbig formierte sich „Stainless Steel“ rasch neu. 2013 konnte Gründungsmitglied Michael sich dann nach 11 Jahren Bandzugehörigkeit wie geplant zurückziehen, um fortan als Aushilfsdrummer für „Stainless Steel“ tätig zu sein. Seinen Platz nahm Drummer Thomas Röder ein.[25]

Zu den Höhepunkten ihrer musikalischen Laufbahn zählen die Musiker der Band diverse Auftritte zusammen mit Musikern der „Böhsen Onkelz“: Die Band verweist auf ihrer Homepage unter anderem darauf, dass sowohl Sänger Christian, als auch Gitarrist Sebastian bereits gemeinsam mit Onkelz-Sänger Kevin Russell auf einer Bühne gestanden und Onkelz-Songs zusammen gespielt haben. Drummer „Dinski“ wäre um Haaresbreite sogar bei Kevin Russels Band „Veritas Maximus“ als Schlagzeuger mit von der Partie gewesen. Auch Onkelz-Gitarrist „Gonzo“ habe bereits ein paar Nummern mit der Band zusammen gespielt. [26]

Nebenprojekt: Killerton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da Stainless Steel eine reine Böhse Onkelz-Tribute-Band war und laut Band auch bleiben sollte, andererseits in Bandkreisen der Wunsch herangewachsen war, auch eigene Songs zu schreiben, gründeten Stainless Steel-Gitarrist Sebastian und Ex-Sänger Karsten Anfang 2010 die Band Killerton.[27] Zunächst laut Band als reines Songwriting-Projekt gedacht, sei schnell die Lust an Live-Auftritten gewachsen. Seit Ende 2012 haben Killerton und Stainless Steel unterschiedliche Sänger, während Bassist, Drummer und Gitarrist in beiden Bands spielen. Das mit Unterbrechungen über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren entstandene Debütalbum Unsere Welt wurde 2012 erstveröffentlicht.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tribute-Album[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 11 Jahre Stainless Steel (2013), Eigenveröffentlichung
  • Live in Frankfurt (2008), 27 Jahre Böhse, 24. November 2007, Ballsporthalle FFM / Eigenveröffentlichung

Sampler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Danke für alles, (2007), Blueline Production / Songbeitrag: „Nekrophil“

Nebenprojekt Killerton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • New German Rock 2, (2013), Golden Core (ZYX) / Songbeitrag: „Uns doch egal“
  • Unsere Welt (2012), Debüt-Album, Burnout Records (Cargo Records)
  • Sampler Deutsch rockt! Lektion 1, (2011), Burnout Records (Cargo Records) / Songbeitrag: „Uns doch egal“
  • G.O.N.D.-Festival-Sampler T.R.i.B.U.T.E., (2011), Songbeitrag: „Neffen und Nichten“ (exklusiver Track!)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Vaya Con Tioz-Festival“, Rubrik „Supportbands“. In: Onkelz-Website. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  2. „Frei.Wild vor Metallica“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  3. „Komma-Gosheim-Konzert“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  4. „Wendlingen-Konzert“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  5. „Jettingen-Konzert“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  6. „Glatten-Konzert“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  7. „Empfingen-Konzert“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  8. „Wesel-Konzert“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  9. „Großerlach-Konzert“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  10. „Sesslach-Konzert“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  11. Sazonzi, Anzo / Zahn, Thorsten: Die Erben der Scherben. In: Metal Hammer 9/2005. Axel Springer Mediahouse Berlin GmbH, Berlin September 2005, S. 57. Webarchiv: http://www.metal-hammer.de/das-archiv/article244572/die-erben-der-scherben.html
  12. Lieber, Manuel: 27 Jahre Böhse Onkelz. In: Metal Hammer 1/2008. Axel Springer Mediahouse Berlin GmbH, Berlin Januar 2008, S. 57–58. Webarchiv: http://www.metal-hammer.de/das-archiv/article258245/27-jahre-boehse-onkelz.html
  13. „Vaya Con Tioz-DVD“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  14. „Vaya Con Tioz-Festival“, Rubrik „Supportbands“. In: Onkelz-Homepage. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  15. „B.O.S.C.-Rocks Schwarzheide-Festival“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  16. „27 Jahre Böhse“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  17. „Onkelz Non Stop“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  18. „Wacken Rocks South“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  19. „G.O.N.D.“ Abgerufen am 20. Mai 2012.
  20. „Presse-Archiv www.onkelzcover.de“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  21. Homepage der Band www.onkelzcover.de. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  22. Website der Band www.onkelzcover.de. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  23. Website der Band www.onkelzcover.de. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  24. Website der Band „28“ www.28rock.de. Abgerufen am 6. Januar 2015.
  25. Facebook-Seite der Band www.facebook.com/onkelzcoverband. Abgerufen am 9. November 2015.
  26. Referenz-PDF der Band. Abgerufen am 9. November 2015 (PDF; 9,0 MB).
  27. Infoblatt der Band Killerton. Abgerufen am 20. Mai 2012 (PDF; 2,0 MB).