Stehenbach

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Stehenbach
Stehen, Mühlhauser Bach, Stehbach
Daten
Gewässerkennzahl DE: 11352
Lage Baden-Württemberg
Flusssystem Donau
Abfluss über Donau → Schwarzes Meer
Ursprung Zusammenfluss von Aigendorfer Bach und Hirtenbach bei Oberstadion-Moosbeuren
48° 10′ 54″ N, 9° 43′ 26″ O
Quellhöhe ca. 516 m ü. NN[1]
Mündung in Rottenacker von rechts und aus dem Südosten in die DonauKoordinaten: 48° 13′ 55″ N, 9° 41′ 32″ O
48° 13′ 55″ N, 9° 41′ 32″ O
Mündungshöhe über 495,1 m ü. NN
Höhenunterschied ca. 20,9 m
Länge 7,7 km[1]
Einzugsgebiet 102,961 km²[1]
Gemeinden Oberstadion, Unterstadion, Munderkingen, Rottenacker

Der Stehenbach ist ein fast acht Kilometer langer, insgesamt nordöstlich ziehender, rechter Zufluss der Donau im namengebenden Dorf der Gemeinde Rottenacker im baden-württembergischen Alb-Donau-Kreis. Der Bach trägt abschnittsweise auch die Namen Stehen, Mühlhauser Bach, am Unterlauf dann Stehbach.

Seinen Unterlaufnamen Stehbach trägt auch ein kleiner Bach auf der Gemarkung des Stadtteils Lohrbach der Kreisstadt Mosbach des Neckar-Odenwald-Kreises im nördlichen Baden-Württemberg, der dort über den Hasbach zur Elz entwässert.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stehenbach entsteht durch den Zusammenfluss seines viereinhalb Kilometer langen linken Oberlaufs Aigendorfer Bach mit dem vergleichsweise unbedeutenden rechten Hirtenbach beim Dorf Moosbeuren der Gemeinde Oberstadion. Von hier an fließt er noch fast acht Kilometer weit in einem Rechtsbogen anfangs nordwestlich, gegen Ende nördlich, anfangs durch die Gemeinde Oberstadion, dann in der Gemeinde Unterstadion an deren namengebenden Hauptort entlang. Hiernach tritt er in die breite Riedebene im Süden der Donau ein, wo kurz das Gebiet der Stadt Munderkingen ohne Besiedlung ans linke Ufer grenzt, während sich rechts nun weit donauabwärts das Rottenacker Ried erstreckt. Daraufhin wechselt er aufs Gebiet der Gemeinde Rottenacker über, wo er schließlich im Siedlungsbereich von Rottenacker unterhalb von Flusswehr und Brücke in die Donau mündet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)