Stephan Oppel

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Stephan Oppel (* 1973 in Paderborn) ist ein Orgelbauer in Gellinghausen bei Schmallenberg im Hochsauerland. Bekannt wurde er durch die Restaurierung der letzten original erhaltenen Orgel des Mainzer Hoforgelbaumeisters Jakob Köhler in Vendersheim (Rheinland-Pfalz).

Vita[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stephan Oppel wuchs zunächst in Schloss Neuhaus bei Paderborn auf. 1980 zog er nach Paderborn um, wo er im Alter von sieben Jahren den ersten Orgelunterricht erhielt. Zu seinen Lehrern zählten unter anderen Reinhard Daniel, Rudolf Brüggemeier und der damalige Paderborner Domorganist Helmut Peters. In Paderborn besuchte er das Gymnasium Theodorianum. 1989 ergriff er den Beruf des Orgelbauers bei der Firma Sauer in Höxter / Ottbergen. 1995 wechselte Stephan Oppel zur Orgelbauwerkstatt Albers in Schmallenberg / Oberkirchen im Hochsauerland. Im Jahr 2000 gründete er seine eigene Orgelbaufirma. Nach dem Ablegen der Meisterprüfungen bezog er im Jahr 2002 seine eigene Werkstätte für Orgelbau. Spezialisiert ist die Firma Orgelbau Oppel auf Orgelneubau, Restaurierung und Wartung. Seit einigen Jahren engagiert er sich für gefährdete, historische Englisch-romantische Orgeln. Einige dieser Instrumente konnten so nach Deutschland überführt und dort von ihm restauriert werden. Die Firma Oppel sieht sich der großen westfälischen Orgelbaugeschichte gegenüber verpflichtet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]