Stiftung Haus der kleinen Forscher

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Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Zweck: Bildungsförderung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter
Vorsitz: Michael Fritz
Bestehen: 2006
Stiftungskapital: 50 000 Euro[1]
Bilanzsumme: 5,54 Mio. Euro[1]
Sitz: Berlin
Website: www.haus-der-kleinen-forscher.de

kein Stifter angegeben

Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" engagiert sich seit 2006 für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kindertagesstätten- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik,[2] Technik und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)[3]. Mit einem bundesweiten Fortbildungsprogramm werden pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, den Entdeckergeist von Kindern zu fördern und sie qualifiziert beim Forschen zu begleiten. Die Stiftung will damit einen Beitrag zur Verbesserung von Bildungschancen, zur Nachwuchsförderung in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und zur Professionalisierung des pädagogischen Personals leisten.

Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Netzwerkstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um Kitas, Horten und Grundschulen in ganz Deutschland zu erreichen, arbeitet die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ mit 216 lokalen Netzwerkpartnern zusammen.[4]

Die Bildungsstiftung berät die Netzwerkpartner und stellt Ihnen Konzepte, Arbeitsunterlagen und Inhalte zur Verfügung. Außerdem bildet sie die Trainerinnen und Trainer fort.

Die Netzwerkpartner sind hauptsächlich Bildungsinstitutionen, Städte/Landkreise, Wirtschaftsverbände und Kita-Träger. Sie organisieren und koordinieren die lokalen Fortbildungen für pädagogische Fach- und Lehrkräfte. Trainerinnen und Trainer setzen die Fortbildungen dann in enger Abstimmung mit den Netzwerkpartnern um.

Pädagogischer Ansatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ geht von folgendem Bild vom Kind aus:

  • Kinder sind reich an Vorwissen und Kompetenzen
  • Kinder wollen von sich aus lernen
  • Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung aktiv mit
  • Kinder sind individuelle Persönlichkeiten
  • Kinder haben Rechte

Diese Annahmen bilden die Grundlage für das pädagogische Handeln. Zudem wird der Bildungsansatz der Stiftung von der pädagogischen Leitlinie Ko-Konstruktion geprägt. Das bedeutet, dass Kinder und ihre pädagogischen Begleiter Lernprozesse gemeinsam gestalten. Bei der erfolgreichen Gestaltung solcher ko-konstruktiven Lernprozesse nehmen die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte die Kinder als aktive Gestalterinnen und Gestalter von Wissen und Kultur wahr. Sie benötigen eine sehr hohe Bereitschaft, mit den Mädchen und Jungen zu kommunizieren, eine fragende und reflektierende Haltung gegenüber den eigenen Lernprozessen und denen des Kinds einzunehmen, aber auch Mut, ihre eigenen offenen Fragen in den Prozess einzubringen.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b jahresbericht.haus-der-kleinen-forscher.de
  2. Pressemitteilung: Neue Fortbildung „Informatik entdecken“. Abgerufen am 17. August 2018.
  3. Neues Angebot: Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Abgerufen am 17. August 2018.
  4. Zahlen und Fakten (Stand 2. Quartal 2018). (PDF) Abgerufen am 27. August 2018.
  5. Pädagogischer Ansatz der Stiftung "Haus der kleinen Forscher". Abgerufen am 2. März 2020.