Stockelsdorfer Kirche

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Die Stockelsdorfer Kirche
Blick auf die Orgelempore
Kriegerehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs

Die Stockelsdorfer Kirche in Stockelsdorf im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein ist eine evangelisch-lutherische Kirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.

Sie wurde in den Jahren 1902/03 nach den Plänen des Architekten Hugo Groothoff im neugotischen Stil erbaut und am 15. März 1903 geweiht. Der Bau der Kirche war notwendig geworden, nachdem 1899 – bedingt durch das vorangegangene Wachstum der Bevölkerung im 19. Jahrhundert – die Kirchengemeinde Stockelsdorf (mit Stockelsdorf, Mori, Eckhorst, Groß Steinrade, Bargerbrück, Bohnrade) aus dem Kirchspiel Rensefeld abgetrennt wurde. Die Kirche wurde aus rotem Backstein errichtet, hat ein mit Schiefer gedecktes Satteldach und ist ca. 30 m lang, ca. 15 m breit und hat einen 40 m hohen Turm. Die Kirche verfügt über zwei Glocken, die 1918 von Schilling & Lattermann in Apolda gegossen wurden, sie haben die Schlagtöne a1 und c2. Die Vorgängerglocken wurden ebenfalls in Apolda gegossen, von Franz Schilling am 31. Oktober 1902, diese Glocken wurden 1917 für den Krieg eingeschmolzen. Die Kirche ist eines der beiden denkmalgeschützten Gebäude in Stockelsdorf. Heute wird die Kirche durch die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Stockelsdorf und die Martin-Luther-Kirchengemeinde Stockelsdorf-Mori für Gottesdienste genutzt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kirche Stockelsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sabine Behrens: Norddeutsche Kirchenbauten des Historismus. Die Sakralbauten Hugo Groothoffs 1851-1918. (= Kieler kunsthistorische Studien, Neue Folge, Band 8.) Ludwig, Kiel 2006, ISBN 3-933598-97-4.
  • Walter Körber (Hrsg.): Kirchen in Vicelins Land. Eutin 1977 (z. T. online).

Koordinaten: 53° 53′ 18,2″ N, 10° 38′ 55,7″ O