Super Video Graphics Array

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
SVGA im Vergleich mit anderen Formaten.

Super Video Graphics Array, kurz SVGA (zurückgehend auf VGA), bezeichnet drei verschiedene Dinge:

  1. allgemein Grafikkarten, deren Leistung über den VGA-Standard hinausgeht. In diesem Sinne war der Ausdruck SVGA bis Mitte/Ende der 1990er Jahre üblich, heutige Grafikkarten würden dagegen nicht mehr so bezeichnet werden.
  2. spezifischer einen zu VGA abwärtskompatiblen Computergrafik-Standard (VESA 1.2), der bestimmte Kombinationen von Bildauflösung und Farbanzahl (Bittiefe) sowie Wiederholfrequenz definiert. Auf einer Kombination aus Grafikkarte und Bildschirm, die beide VESA 1.2 unterstützen, können mindestens folgende Grafikauflösungen dargestellt werden:
    • 800 × 600 Pixel,
    • 1024 × 768 Pixel,
    • 1280 × 1024 Pixel.
  3. einfach die Auflösung 800 × 600 Bildpunkte (Seitenverhältnis 4:3) unabhängig von anderen Parametern. Diese Bedeutung ist erst in neuerer Zeit, ab Ende der 1990er Jahre, üblich geworden.
    • Für Breitbildschirme hat sich außerdem informell WSVGA (Wide SVGA) eingebürgert, was üblicherweise 1024 × 600 Pixel (< 16:9) oder 1072 × 600 Pixel (> 16:9), selten auch 960 × 600 Pixel (16:10) bedeutet; der exakte Breitenwert für eine Höhe von 600 Pixeln und einem Seitenverhältnis von 16:9 wäre 1066 23 und lässt sich technisch nicht realisieren.