Tag der Aktivisten

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Als Held der Arbeit ausgezeichnet wurde am Tag der Aktivisten, 13. Oktober 1950, Günther Lieske
Die Aktivistenlok Nr. 1 von Leipzig-Wahren fuhr 1949 am "Tag der Aktivisten" 925 Streckenkilometer in 24 Stunden.

Der Tag der Aktivisten war ein am 13. Oktober begangener Aktionstag in der DDR, an welchem den Aktivisten und Neuerern Auszeichnungen verliehen wurden.

Der Tag sollte an eine Hochleistungsschicht des Bergmannes Adolf Hennecke erinnern, der am 13. Oktober 1948 in einer geplanten Aktion im Steinkohlenwerk Karl Liebknecht seine Tagesnorm mit 387 % übererfüllt hatte und dafür zum „Vorbild einer neuen Einstellung zur Arbeit“ erklärt wurde.

Die SED-Geschichtsschreibung sah es allgemeiner: In der Aktivistentat Adolf Henneckes und der immer rascheren Entwicklung der Aktivistenbewegung fand die historische Rolle der Arbeiterklasse als Schöpfer einer neuen Gesellschaftsordnung, als Führer des Volkes zu einem besseren Leben ihren sichtbaren Ausdruck.[1]

Am ersten Jahrestag, dem 13. Oktober 1949, wurden vom FDGB 25.000 Aktivisten ausgezeichnet.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Museum für Deutsche Geschichte, Kollektiv Walter Nimitz u. A., nach einem von der 2. Tagung des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands im April 1963 bestätigten Grundriß der Geschichte in der Arbeiterbewegung, 2. verändert Auflage , Dietz Verlag Berlin 1965, S. 328
  2. Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED: Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, Band 7, Von 1949 bis 1955. Autorenkollektiv: Walter Ulbricht u. A., S. 37, Dietz Verlag