Taking Back Sunday

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Taking Back Sunday
Taking Back Sunday in Marysville, Kalifornien (2007)
Taking Back Sunday in Marysville, Kalifornien (2007)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative Rock, Post-Hardcore Emotional Hardcore
Gründung 1999
Website www.takingbacksunday.com
Gründungsmitglieder
Antonio Garcia (bis 2001)
Bass, Gesang
Jesse Lacey (bis 2001)
Eddie Reyes
Steven DeJoseph (bis 2001)
Gitarre, Gesang, Keyboard
John Nolan (bis 2003)
Aktuelle Besetzung
Gesang (anfangs Bass)
Adam Lazzara (seit 2001)
Gitarre
Eddie Reyes
Bass
Shaun Cooper (2001–2003, ab 2010)
Schlagzeug
Mark O’Connell (seit 2001)
Gitarre
John Nolan (bis 2003, ab 2010)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Matt Rubano (2003–2010)
Gesang, Gitarre
Fred Mascherino (2003–2007)
Gitarre, Gesang
Matt Fazzi (2008–2010)

Taking Back Sunday (TBS) ist eine seit 1999 bestehende US-amerikanische Alternative-Rock-Band.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taking Back Sunday starteten 1999 mit Antonio Garcia (Gesang), Jesse Lacey (Bass, Gesang), Eddie Reyes (Gitarre), John Nolan (Gitarre, Gesang, Keyboard) und Steven DeJoseph (Schlagzeug) in Long Island und nahmen 2001 fast in dieser Formation (Steven DeJospeh verließ die Band während der Aufnahmen, ist jedoch auf den Songs "Summer Stars" und "Go On" zu hören) ein 6-Track-Demo auf. Nur wenige Zeit später wurde Antonio Garcia aus der Band geworfen und Jesse Lacey verließ die Band, nachdem seine Freundin ihn mit John Nolan betrog. Der Streit wird in den Songs There's No 'I' in Team und Seventy Times Seven (von Laceys nächster Band Brand New) verarbeitet. Originalaussagen des Streits werden im Breakdown beider Songs wiedergegeben. Adam Lazzara übernahm den Gesangspart und Shaun Cooper den Bass. In dieser Formation kamen sie zu Victory Records und veröffentlichten am 26. März 2002 ihr erstes Album Tell All Your Friends.

Kurz danach stand die Band kurz vor dem Aus, da sich John Nolan und Shaun Cooper von der Band trennten und sich der Band Straylight Run zuwandten. Doch glücklicherweise bekam die Band kurze Zeit später Zuwachs in Form von Fred Mascherino, der bis dahin in der befreundeten Band Breaking Pangea gespielt hatte. Mit Bassist Matt Rubano, einem Kindheitsfreund von Marc O'Connell, nahmen sie dann 2004 ihr zweites Album Where You Want to Be auf, mit dem sie größeren Erfolg hatten. Die Single "A Decade Under the Influence" wurde in den US-Radios und Musik-TV-Sendern rauf und runter gespielt. Sie erreichte Platz 3 in den US-Billboard-Charts.

Im Jahr 2005 nahmen Taking Back Sunday das dritte Album auf, Louder Now, bei dem sie mit Eric Valentine als Produzenten zusammenarbeiteten. Für dieses Album wechselten sie zum Major Label Warner Brothers Records. Es erschien am 25. April 2006 und unterscheidet sich vom Klang her stark von den beiden Vorgängern, war aber kommerziell noch erfolgreicher als diese.

Am 4. Oktober 2007 gab die Band bekannt, dass sich die Wege von Gitarrist und Songwriter Fred Mascherino und dem Rest der Band trennen, da Mascherino beabsichtigte, eine Solokarriere zu verfolgen. Die Aufnahmen zum 2009 erschienenen Album New Again fanden somit ohne ihn statt. Als Ersatz wurde Matt Fazzi vorgestellt.

Im Frühjahr 2010 verkündeten Matt Fazzi und Matt Rubano, dass sie die Band verlassen hätten und John Nolan sowie Shaun Cooper zur Gruppe gestoßen seien. Damit kehrte man zur Formation des ersten Albums Tell All Your Friends zurück. Am 24. Juni 2011 erschien das fünfte Album Taking Back Sunday.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stilistisch spielt die Band flotten, eingängigen Alternative Rock, wobei auch einige Elemente des Indierocks hörbar sind. Weiterhin finden sich in ihrem Stil teilweise eine Abwechslung von lauteren und leiseren Parts. Textlich werden in ihren Songs oft Trennungen oder schmerzliche Erfahrungen verarbeitet, welches zu teils übertriebenen emotionalen Aussagen führt. Etwa auch dadurch erkennbar sind einige Einflüsse aus Melodic Hardcore und Emocore.

In den meisten ihrer Lieder sind zwei Stimmen zu hören, die in Dialogform ihre Ansichten einer Situation ineinander verfließen lassen.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2002 Tell All Your Friends 183
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. März 2002
2004 Where You Want to Be 71
(1 Wo.)
3
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Juli 2004
2006 Louder Now 18
(6 Wo.)
2
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. April 2006
2009 New Again 46
(1 Wo.)
7
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Juni 2009
2011 Taking Back Sunday 87
(1 Wo.)
17
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Juni 2011
2014 Happiness Is 53
(1 Wo.)
10
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. März 2014
2016 Tidal Wave 36
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. September 2016

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2007 Notes from the Past 141
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Oktober 2007

Weitere Veröffentlichungen:

  • 2000: Taking Back Sunday
  • 2000: Lullaby
  • 2001: The Tell All Your Friends Demo
  • 2007: The Louder Now DVD: PartTwo
  • 2009: Live from Bamboozle '09
  • 2010: Live from Orensanz
  • 2012: We Play Songs
  • 2013: TAYF10 Acoustic
  • 2013: TAYF10: Live from the Starland Ballroom

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 A Decade Under the Influence
Where You Want to Be
70
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Juni 2004
2006 MakeDamnSure
Louder Now
36
(2 Wo.)
48
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. März 2006
Twenty-Twenty Surgery
Louder Now
60
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2006
Liar (It Takes One to Know One)
Louder Now
83
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. November 2006

Weitere Singles:

  • 2002: Great Romances of the 20th Century
  • 2003: You're So Last Summer
  • 2005: This Photograph Is Proof (I Know You Know)
  • 2006: What's It Feel Like to Be a Ghost?
  • 2007: My Blue Heaven
  • 2009: Carpathia
  • 2009: Sink into Me
  • 2009: New Again
  • 2009: Where My Mouth Is
  • 2010: Winter Passing
  • 2011: Faith (When I Let You Down)
  • 2011: This Is All Now
  • 2011: You Got Me
  • 2014: Flicker, Fade
  • 2014: Stood a Chance
  • 2016: Tidal Wave

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Chartquellen: UK US