Tammy Crow

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Tammy Crow (* 3. Februar 1977 in St. Louis, Missouri) ist eine US-amerikanische Synchronschwimmerin im Olympia-Team von 2004.

Vita[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tammy Crow, die Tochter von Caroline Crow, studiert an der University of California in Berkeley Politik, Kommunikation und Soziologie und verdient ihr Geld zum Teil als Trainerin und bei der Wasserwacht. So trainiert sie die 12- bis 13-Jährigen des Santa Clara Teams.

Tammy Crow gehörte verschiedenen Clubs an: 1984-88 Clayton Shaw Park Synchro, 1989–2001 Walnut Creek Aquanuts, 1998-99 UC-Berkeley Synchronists, seit 2002 Santa Clara Aquamaids

Tammy Crow geriet in die Medien, nachdem sie am 17. Januar 2003 einen schweren Verkehrsunfall unweit von San Francisco verursachte. Wegen überhöhter Geschwindigkeit geriet sie mit ihrem Jeep auf dem Weg ins Skiressort Dodge Ridge in einer Kurve ins Schleudern. Crows Freund Cody Tatro (ein Sportlehrer) und dessen Schüler, der zwölfjährige Brett Slinger, starben am Unfallort. Crow erlitt einen vierfachen Bruch des rechten Arms, erwachte erst wieder im Nothubschrauber, der sie ins Krankenhaus brachte, und verfiel in einen schweren Schockzustand, als sie vom Tod ihrer Mitfahrer hörte. Vom Gericht wurde Crow zu einer Zahlung von rund 23 000 US-Dollar Entschädigung an Slingers Eltern verurteilt, sowie zu einer Haftstrafe von 3 Monaten, die sie nach der Rückkehr von den Olympischen Spielen Athen verbüßen soll.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993 US-Meisterschaften Rang 7
  • 1994 US-Meisterschaften Rang 6 (Team); Scottish Open Team Rang 1, Solo Rang 9
  • 1995 US-Meisterschaften Team Rang 6
  • 1996 US-Meisterschaften Team Rang 2, Duett Rang 9
  • 1997 Swiss Open Team Rang 2; US-Meisterschaften Team Rang 2, Duett Rang 7
  • 1998 Swiss Open Team Rang 2, Duett Rang 3; US-Meisterschaften Team Rang 2, Duett Rang 9
  • 1999 World Cup Team-Mitglied; Swiss Open Team Rang 1; Olympische Spiele Einzeln Rang 16, Duett Rang 7; US-Meisterschaften Team Rang 2, Duett Rang 11
  • 2000 Rom Open Team Rang 1; US-Meisterschaften Team Rang 2, Solo Rang 7, Duett Rang 3
  • 2001 Weltmeisterschaften Team Rang 4, US-Meisterschaften Team Rang 2, Solo Rang 3, Duett Rang 5
  • 2002 World Cup Team Rang 3; US-Meisterschaften Team Rang 1, Solo Rang 5; German Open Team Rang 1
  • 2003, 19. Dezember Qualifikation als Mitglied der Olympia-Mannschaft
  • 2004 Teilnahme an den Olympischen Spielen Athen 2004

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • All-American Team I (2000, 2001, 2002, 2003)
  • All-American Team II (1997, 1999)
  • Ninetta Davis Athletes Representative Award (1998)
  • USSS Collegiate All-American (1998)