Teaköl

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Teaköl ist ein Pflegemittel für Möbel aus Teakholz oder anderen Harthölzern, das aus Leinöl, Rizinusöl, Holzöl, Naturharz und weiteren, meist herstellerspezifischen Zutaten besteht. Es kann farblos oder pigmentiert sein. Sein Vorteil gegenüber einem Anstrich ist, dass die Holzporen offen bleiben, das Holz somit atmen kann. Das Öl verbessert die Wetterbeständigkeit und Unempfindlichkeit des Holzes. Eine zu häufige Anwendung ist allerdings nachteilig: Die Poren werden zugeschmiert, die Oberfläche bleibt klebrig.

Früher wurde Teaköl in zwei Zusammensetzungen angeboten: als dickflüssigeres Voröl zum Grundieren und als weniger visköses Öl für den zweiten Auftrag oder für Auffrischungen. Heute wird nur noch eine Zusammensetzung verkauft.

Die Holzoberfläche wird geschliffen, dann wird das Öl mit Lappen oder Pinsel, seltener als Spray aufgetragen. Nach dem Antrocknen wird überschüssiges Öl mit einem Lappen abgewischt. Teaköl ist entzündlich. Obwohl es keine ausgesprochenen Gifte enthält, sind bei der Arbeit die üblichen Sicherheitsmaßnahmen wie Lüften und das Tragen von Schutzhandschuhen einzuhalten. Mit Teaköl getränkte Lappen neigen zur Selbstentzündung. Sie sind deshalb nach Gebrauch zu verbrennen, auf der Wäscheleine zu trocknen oder mit viel Wasser zu tränken. Teakölreste sind wie Farben oder Lacke zu entsorgen.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]