Thüringer Fernwasserversorgung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Talsperre Leibis-Lichte ist das vorerst letzte Neubauprojekt der Thüringer Fernwasserversorgung

Die Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie wurde aufgrund des Thüringer Gesetzes über die Fernwasserversorgung (ThürFWG) errichtet und zählt zu den großen Fernwasserversorgern in Deutschland.

Der Sitz der Anstalt ist Erfurt. Sie hat ein Stammkapital von 120,0 Mio. Euro. Träger der Anstalt sind der Freistaat Thüringen (67,3 %) und der Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen (32,7 %). Hauptgeschäftsführer ist seit 1. Januar 2016 Thomas Stepputat.

Die Thüringer Fernwasserversorgung ging aus der am 1. Juni 1993 gegründeten Thüringer Talsperrenverwaltung hervor, der am 1. Januar 2003 nach Umfirmierung der ebenfalls am 1. Juni 1993 gegründete Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen beigetreten ist.

Die TFW gewinnt Rohwasser aus Talsperren, bereitet es zu Trinkwasser auf, liefert es an örtliche Wasserversorger, betreibt unter anderem 71 Stauanlagen, davon 8 Trinkwassertalsperren und gewinnt in Wasserkraftanlagen elektrische Energie. Die Thüringer Fernwasserversorgung unterhält im Auftrag des Freistaates Thüringen das Talsperren- und gewässerkundliche Archiv in Tambach-Dietharz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]