The Buggs

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The Buggs
The Buggs (2017) (von 12 Uhr rechtsrum: Juliusz, Kacper, Tobias, Karsten, Victor, Jasper)
The Buggs (2017)
(von 12 Uhr rechtsrum: Juliusz, Kacper, Tobias, Karsten, Victor, Jasper)
Allgemeine Informationen
Herkunft Düsseldorf, Deutschland
Genre(s) Indie-Rock, Britpop
Gründung 2012
Website thebuggs.de
Aktuelle Besetzung
Karsten „Dylan“ Wegner
Victor Kohmann
Kacper Sciechowski
Juliusz Konieczny
Jasper Möslein (seit 2013)
Tobias Martin (seit 2017)

The Buggs ist eine deutsche Indie-Rock-Band aus Düsseldorf, die Ende 2012 gegründet wurde. Ihre Texte singt die Band überwiegend auf Englisch. Besondere Merkmale der Band sind der britisch inspirierte Musikstil und die vielfältigen Einsätze von Blasinstrumenten.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vier Gründungsmitglieder, damals Oberstufen-Schüler des Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasiums, fanden im Herbst 2012 als die neue Schulband The Buggs (ursprünglich: The Wankers) zusammen. Bereits nach einigen Schulauftritten begann die Band selbstständig einen professionellen Proberaum zu mieten, eigene Songs zu schreiben und nach Auftrittsmöglichkeiten außerhalb der Schule zu suchen. Im Laufe des Jahres 2013 entstand in Eigenregie eine erste EP (Red Shoes) mit alternativ sieben oder neun Titeln, welche von den Bandmitgliedern einzeln gebrannt und verschenkt wurde. Die Band lud für Auftritte regelmäßig Bläser ein, darunter den Trompetenspieler Jasper Möslein, welcher zum Ende des Jahres zu einem festen Mitglied wurde und die Band wahlweise auch an der Hammond-Orgel begleitet.[1]

In den darauffolgenden Jahren nahm die Band an diversen Schülerband- und Newcomer-Festivals im Ruhrgebiet und im Rheinland teil und gewann so an Popularität und Präsenz. Besonders der Auftritt beim Finale des WDR: Planet Rock 2014 ebnete ihr den Weg in die Lokalmedien.[2] Im Jahr 2015 wurden Mary Ritchie und Vom Ritchie auf die Band aufmerksam und nahmen sie noch im November bei ihrem Label Drumming Monkey Records unter Vertrag. Es folgten Auftritte als Vorband für bspw. Cryssis, The Computers und The Undertones, sowie Produktionsarbeiten am ersten Studioalbum in Kiesgroup's Wildwood Studios. Im Januar 2016 wurde bekannt gegeben, dass The Buggs die alljährliche Bandförderung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf gewannen.[3] Mit dessen finanzieller Unterstützung konnte die Band ihr Album weiter ausbauen und erste Musikvideos drehen. Am 12. August 2016 erschien ihr Debüt-Album Symphony for the Minority, welches zwölf Titel enthält und sowohl physisch, als auch digital durch Drumming Monkey Records vertrieben wurde.[4][5]

Noch im Jahre 2016 widmete sich die Band neuen Projekten und befand sich abermals im Tonstudio. Im Frühjahr 2017 traf sie sich mit dem Musikproduzenten und Begründer von Mamba Records Marc Aschmann und plante die Veröffentlichung einer neuen EP im Sommer desselben Jahres, welche ausschließlich als 7″-Single erscheinen sollte. Zeitgleich lernte die Band den Bigband-Drummer und Jazz-Saxophonisten Tobias Martin kennen, welcher der Band rasch beitrat. Gemeinsam verfeinerten sie die Aufnahmen, sodass die EP Instant Love am 2. Juni 2017 erscheinen konnte.[6] Sie wurde von der Musikzeitschrift coolibri zum Album des Monats gekürt.[7][8] Nach einigen Release-Konzerten, welche die Band im Sommer gab, wurde sie im September 2017 eingeladen auf einem zweiwöchigen Open-Air Festival in Hechuan, einem Stadtteil von Chongqing, einer Millionenstadt in der Volksrepublik Chinas zu spielen. Die Band ist mit ihrem Song Aggravating Circumstances auf der CD-Compilation von New.Heimat.Sounds 2017 vertreten.[9]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowohl der Stil, als auch der Sound von The Buggs orientiert sich an der britischen Musikkultur des 20. Jahrhunderts, angefangen mit dem Beat der 1960er Jahre. Die vier-köpfige Beat-Combo der Band wurde im Laufe ihres Werdegangs durch zahlreiche Bläser, wahlweise Saxophone, Posaunen, Hörner oder Trompeten ergänzt. Diese verliehen dem Sound eine teils jazzige, teils klassische Komponente. Spätere Einflüsse aus dem Mod Revival der 1970er Jahre und dem Britpop der 1990er Jahre, verbunden mit Orgel- und Synthesizer-Klängen, ließen die Band in eine experimentierfreudige Richtung weichen.[10]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: Red Shoes (EP, Selbstverlag)
  • 2016: Symphony for the Minority (Album, Drumming Monkey Records)
  • 2017: Instant Love (EP, Drumming Monkey Records)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Band. Abgerufen am 19. Oktober 2017 (deutsch).
  2. wdr.de: Jugendband "The Buggs" entwickelt sich. 4. Januar 2017, abgerufen am 19. Oktober 2017.
  3. „The Buggs“ wird in 2016 Förderband. (nrz.de [abgerufen am 19. Oktober 2017]).
  4. The Buggs. Abgerufen am 19. Oktober 2017.
  5. Florian Sawatzki: „The Buggs“: Liverpool in Kaiserswerth. In: Westdeutsche Zeitung. 1. Februar 2017 (wz.de [abgerufen am 19. Oktober 2017]).
  6. The Buggs - Instant Love (Mamba Records/Drumming Monkey Records, 02.06.2017) - HandwrittenMag. In: HandwrittenMag. 2. Juni 2017 (handwritten-mag.de [abgerufen am 19. Oktober 2017]).
  7. The Buggs: Liebe auf den ersten Ton. In: Coolibri Magazin. (coolibri.de [abgerufen am 19. Oktober 2017]).
  8. The Buggs. Abgerufen am 19. Oktober 2017.
  9. musikszene-duesseldorf.de. Abgerufen am 19. Oktober 2017.
  10. Britpop aus Düsseldorf: The Buggs - Instant Love. Abgerufen am 19. Oktober 2017.