The Buggs

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The Buggs

The Buggs (2017)
(im UZS: Juliusz, Kacper, Tobias, Karsten, Victor, Jasper)
Allgemeine Informationen
Herkunft Düsseldorf, Deutschland
Genre(s) Indie-Rock, Britpop
Gründung 2012
Website thebuggs.de
Aktuelle Besetzung
Karsten „Dylan“ Wegner
Victor Kohmann
Kacper Sciechowski
Louis Maikowski (seit 2020)
Jasper Möslein (seit 2013)
Tobias Martin (seit 2017)
Ehemalige Mitglieder
Juliusz Konieczny (bis 2020)

The Buggs ist eine deutsche Indie-Rock-Band aus Düsseldorf, die Ende 2012 gegründet wurde. Ihre Texte singt die Band überwiegend auf Englisch. Besondere Merkmale der Band sind der britisch inspirierte Musikstil und die vielfältigen Einsätze von Blasinstrumenten.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vier Gründungsmitglieder, damals Oberstufen-Schüler des Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasiums, fanden im Herbst 2012 als die neue Schulband The Buggs (ursprünglich: The Wankers) zusammen. Bereits nach kurzer Zeit begann die Band eigene Songs zu schreiben und außerhalb der Schule aufzutreten. Im Laufe des Jahres 2013 entstand in Eigenregie eine erste EP (Red Shoes) mit alternativ sieben oder neun Titeln, welche von den Bandmitgliedern einzeln gebrannt und verschenkt wurde. Die Band lud für Auftritte regelmäßig Bläser ein, darunter den Trompetenspieler Jasper Möslein, welcher zum Ende des Jahres zu einem festen Mitglied wurde und die Band wahlweise auch an der Hammond-Orgel begleitet.[1]

Mediale Aufmerksamkeit erlangte die Band mit ihrem Auftritt im Finale des WDR: Planet Rock 2014.[2] Im Jahr 2015 lernten Mary Ritchie und Vom Ritchie die Band kennen und nahmen sie bei ihrem Label Drumming Monkey Records unter Vertrag. Es folgten Auftritte als Vorband u. a. für Cryssis, The Computers, The Spitfires und The Undertones, sowie Produktionsarbeiten am ersten Studioalbum in Kiesgroup's Wildwood Studios. Im Januar 2016 wurde bekannt gegeben, dass The Buggs die alljährliche Bandförderung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf gewannen.[3] Am 12. August 2016 erschien ihr Debüt-Album Symphony for the Minority, welches zwölf Titel enthält und sowohl physisch, als auch digital durch Drumming Monkey Records vertrieben wurde.[4][5]

Im Frühjahr 2017 arbeitete die Band gemeinsam mit dem Produzenten Marc Aschmann (Mamba Records) an der Veröffentlichung einer neuen EP, welche als 7″-Single erscheinen sollte. Zeitgleich nahm die Band den Bigband-Saxophonisten Tobias Martin als festes Mitglied auf. Die EP Instant Love erschien am 2. Juni 2017.[6] Sie wurde von der Musikzeitschrift coolibri zum Album des Monats gekürt.[7][8] Mit dem Song Aggravation ist die Band auf der CD-Compilation New.Heimat.Sounds 2017 vertreten.[9] Im September desselben Jahres spielte die Band auf einem mehrtägigen Open-Air Festival in Hechuan, einem Stadtteil von Chongqing, in der Volksrepublik China. 2018 wurde die Band für den popNRW-Preis in der Kategorie Best Newcomer nominiert.[10][11] Die Band war Initiator des Local-Hero Festivals, welches im Sommer 2020 im Autokino Düsseldorf stattfand.[12]

Seit 2019 sind The Buggs bei Volker Sonntag, dem Begründer des Kölner Labels Tag-7, unter Vertrag. Gemeinsam wurde regelmäßig neues Material der Band in Form von Singles digital veröffentlicht.[13]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowohl das Auftreten, als auch der Sound von The Buggs orientiert sich an der britischen Musikkultur des 20. Jahrhunderts. Die vier-köpfige Beat-Combo der Band wurde im Laufe ihres Werdegangs durch zahlreiche Bläser, wahlweise Saxophone, Posaunen, Hörner oder Trompeten ergänzt. Diese verliehen dem Sound eine soulige und teils jazzige Komponente. Weitere Einflüsse aus dem Mod Revival und dem Britpop, verbunden mit Orgel- und Synthesizer-Klängen, ließen die Band in eine experimentierfreudige Richtung weichen.[14]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: Red Shoes (EP, Selbstverlag)
  • 2016: Symphony for the Minority (Album, Drumming Monkey Records)
  • 2017: Instant Love (EP, Mamba Records)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2019: Bumblebee Bumbershoot (Tag-7)
  • 2019: Photograph Girl (Tag-7)
  • 2020: Rich For Two (Tag-7)
  • 2020: Fuck Off Lovesongs (Tag-7)
  • 2020: The Limit Of A Man (Tag-7)
  • 2020: Cartoon Life (Tag-7)
  • 2021: The Man That's Never Been There Before (Tag-7)
  • 2021: Another Side of Me (Tag-7)
  • 2022: Dreaming of the Past (Tag-7)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Band. Abgerufen am 19. Oktober 2017 (deutsch).
  2. wdr.de: Jugendband "The Buggs" entwickelt sich. 4. Januar 2017, abgerufen am 19. Oktober 2017.
  3. „The Buggs“ wird in 2016 Förderband. (nrz.de [abgerufen am 19. Oktober 2017]).
  4. The Buggs. Abgerufen am 19. Oktober 2017.
  5. Florian Sawatzki: „The Buggs“: Liverpool in Kaiserswerth. In: Westdeutsche Zeitung. 1. Februar 2017 (wz.de [abgerufen am 19. Oktober 2017]).
  6. The Buggs - Instant Love (Mamba Records/Drumming Monkey Records, 02.06.2017) - HandwrittenMag. In: HandwrittenMag. 2. Juni 2017 (handwritten-mag.de [abgerufen am 19. Oktober 2017]).
  7. The Buggs: Liebe auf den ersten Ton. In: Coolibri Magazin. (coolibri.de [abgerufen am 19. Oktober 2017]).
  8. The Buggs. Abgerufen am 19. Oktober 2017.
  9. musikszene-duesseldorf.de. Abgerufen am 19. Oktober 2017.
  10. Die nominierten Newcomer 2018, popnrw.de, abgerufen am 4. September 2019
  11. The Buggs, popnrw.de, abgerufen am 4. September 2019
  12. The Dorf: Local Hero-Festival mit The Buggs im Autokino • THE DORF. In: THE DORF. Abgerufen am 21. Oktober 2021.
  13. TAG-7. Abgerufen am 21. Dezember 2019.
  14. Britpop aus Düsseldorf: The Buggs - Instant Love. Abgerufen am 19. Oktober 2017.