The Tornadoes

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The Tornadoes (nicht zu verwechseln mit der britischen Instrumental-Rock-Band Tornados) sind eine US-amerikanische Surf-Rock-Band der 1960er Jahre, die 1961 von den Brüdern Gerald Sanders (Bass) und Norm „Roly“ Sanders (Gitarre) sowie ihrem Cousin Jesse Sanders (Gitarre) und Leonard Delaney Schlagzeug in San Bernardino, Kalifornien unter dem Namen The Vaqueros gegründet wurde. Mit dem Zugang des Band-Mitglieds George White (Saxophon) wurde der Name in The Tornadoes geändert.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Tornadoes hatten den ersten instrumentalen Surf-Hit in den USA 1962 mit Bustin Surfboards, veröffentlicht auf Aertaun Records und waren damit auch die erste Surf-Rock-Band mit USA-weiter Radio-Sendezeit. (Das Lied Bustin Surfboards beginnt mit einer Ozean-Welle, die während des kompletten Liedes zu hören ist und vermittelt den Eindruck am Strand zu sein.) Mit einem Reverb-Effektgerät „Marke Eigenbau“, das klassische Fender Reverb gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, schafften die Tornadoes den später typischen Sound des bis dahin noch aufkeimenden Surf-Genres zu treffen. Goldmine, „die Bibel der Plattensammler“, über die Platte: „‚Bustin Surfboards‘ is the rarest of holy grails for hodaddies and surf bunnies alike... surf music at its earliest and coolest.“ Die The Tornadoes blieben in den folgenden Jahren eine beliebte Band der kalifornischen Surf-Szene.

Das gleichnamige Album Bustin Surfboards wurde 1963 veröffentlicht, schaffte es aber nicht, an den Debüt-Erfolg anzuschließen. Das Lied Shootin' Beavers wurde von den Radiostationen aufgrund des anzüglichen Titels verbannt. Nach dem Erfolg der britischen Band The Tornados mit der Single Telstar (erster Nr. 1 Hit einer britischen Band in den USA) änderte die Band ihren Namen kurzfristig in The Hollywood Tornadoes.

Nach den anfänglichen Erfolgen mit Bustin Surfboards, The Gremmie, Shootin' Beavers und Moondawg gab es keine weiteren Hits mehr, obwohl die Band eines der einflussreichsten Alben des Surf-Rocks veröffentlicht hatte. Zwischen 1962 und 1964 spielte die Band Konzerte unter anderem mit den Beach Boys, Jan and Dean und den Surfaris.

Ende der 60er Jahre lösten sich die Tornadoes auf und die Bandmitglieder widmeten sich anderen Karrieren. 1993 veröffentlichte Sundazed Records in New York das 1963er Album auf CD. Im gleichen Jahr fanden auch alle Gründungsmitglieder zusammen, um in Huntington Beach mit Dick Dale, Jan and Dean, den Surfaris und den Kingsmen ein großes Reunion-Konzert zu geben.

Mit dem Erfolg von Bustin' Surfboards auf dem 1994er Pulp Fiction Soundtrack und dem erneut gewachsenen Interesse an der Band begannen die Tornadoes wieder regelmäßig in Originalbesetzung aufzutreten.

1998 veröffentlichten die Tornadoes das Album Bustin Surfboards '98 bei Garland Records. 1999 wurden sie in die Surf Music Hall of Fame aufgenommen. Bis heute spielen noch vier Mitglieder der 60er Jahre Besetzung, Gerald Sanders, Norm Sanders, Jesse Sanders und Leonard Delaney. George White, der Saxophonspieler, verließ 1996 die Band und wurde durch Ernie Tavizon bis 1999 ersetzt. Seit 1999 ist Joel Willenbring (The Lively Ones) Mitglied der Band.

2005 veröffentlichten die Tornadoes das Album Now and Then bei Crossfire Publications.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben der Tornadoes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1963 Bustin' Surfboards
  • 1998 Bustin' Surfboards 98
  • 2005 Now And Then

Singles der Tornadoes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1962 Bustin' Surfboards
  • 1962 The Gremmie
  • 1963 Moon Dawg
  • 1963 Shootin' Beavers
  • 1964 Lightin'

Erscheinungen auf Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1981 New Wave Surf Party
  • 1982 Bustin' Surfboards
  • 1991 Surfin' Wild
  • 1993 Surf & Drag - Vol. 02
  • 1994 Pulp Fiction
  • 1996 Cowabunga Surf Box
  • 1996 Hang 10
  • 1997 The World Of Surf Music
  • 1997 Kahuna Classics
  • 1998 Compated Cats - Vol. 2
  • 1998 Bustin' Surfboards 97
  • 1998 More Surf Legends (and Rumors)
  • 1999 Beyond The Surf
  • 2000 A Surfer's paradise
  • 2003 Legends Of Guitar, Vol. 5 Surf
  • 2003 Lost Legends Of Surf Guitar - Vol. 02
  • 2004 Surf Guitars Rumble - Vol 2
  • 2005 Quite A Party
  • 2005 Surfin' Instrumentals
  • 2006 Rare Instrumentals - Vol. 08

Mitglieder der Tornadoes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Tornadoes wurden 1961 gegründet.

Aktuelle Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerald Sanders, Norm Sanders, Jesse Sanders und Leonard Delaney. George White, der Saxophonspieler, verließ 1996 die Band und wurde durch Ernie Tavizon bis 1999 ersetzt. Seit 1999 ist Joel Willenbring (The Lively Ones) Mitglied der Band.

Ehemalige Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]