Theater des Volkes

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Theater des Volkes ist die Übersetzung des Begriffs théâtre du peuple, den Romain Rolland in einer programmatischen Schrift in der Revue dramatique um 1900 geprägt hat: Er distanzierte sich von der Volkstümlichkeit des Volkstheaters und strebte ein (anspruchsvolles) Theater für das Volk im Besitz des Volks an: „Die Bühnen, die Stücke sollen ganz dem Volke gehören […]“,[1] wie es Stefan Zweig formulierte.

Als Theatername war der Begriff im Nationalsozialismus gebräuchlich, der sich diese Programmatik zu eigen machte, und bezeichnete:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Romain Rolland: Das Theater des Volkes: ästhetische Abhandlung über die Neugestaltung des Theaters, Rotapfel, Zürich 1926.
  • Joseph Gregor: Das Theater des Volkes in der Ostmark, Jugend und Volk, Wien 1943.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stefan Zweig: Romain Rolland, Rütten & Loening, Frankfurt am Main 1921, S. 73.