Thelocactus lausseri

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Thelocactus lausseri
Thelocactus lausseri.jpg

Thelocactus lausseri

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Thelocactus
Art: Thelocactus lausseri
Wissenschaftlicher Name
Thelocactus lausseri
Říha & Busek

Thelocactus lausseri ist eine Pflanzenart aus der Gattung Thelocactus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton ehrt den Gärtnereibesitzer und Entdecker Alfons Lausser aus Poppenricht.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thelocactus lausseri wächst einzeln, kugelig oder kurz länglich und hat einen 7 bis 10 Zentimeter hohen, grau-grünen Körper mit einem Durchmesser von 5 bis 8,5 Zentimeter. Die 8 Rippen sind leicht spiralförmig angeordnet. Die Areolen sind ohne Drüsen und etwa 5 bis 6 Millimeter im Durchmesser. Die Warzen sind abgerundet, etwa 7 bis 9 Millimeter im Durchmesser und 8 bis 12 Millimeter hoch. Die 20 bis 25 Randdornen sind gerade etwa 18 bis 25 Millimeter lang und von silberweiß bis gelblicher Farbe. Die 4 (sehr selten auch 6) Mitteldornen sind 6 bis 10 Zentimeter lang, ockergelb bis gräulich, gerade oder leicht gebogen und nadelförmig.

Die Blüten sind 2,5 bis 4,4 Zentimeter lang und breit und variieren in der Farbe zwischen weißlich bis hellrosa mit dunklerem Mittelstreifen. Die Früchte haben Schuppen und springen trocken auf. Die Samen sind 2 Millimeter lang und dick.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thelocactus lausseri ist im mexikanischen Bundesstaat Coahuila in der Sierra de las Ovejas endemisch.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1986 durch Jan Říha & Josef Busek.[2]

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Data Deficient (DD)“, d. h. mit keinen ausreichenden Daten hinterlegt geführt.[3]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edward F. Anderson: The Cactus Family. Timber Press, Portland (Oregon) 2001, ISBN 0-88192-498-9, S. 660.
  • Alessandro Mosco, Carlo Zanovello: A phenetic analysis of the genus Thelocactus. In: Bradleya, Band 18, 2000, S. 45–70, PDF.
  • Alessandro Mosco, Carlo Zanovello: An introduction to the genus Thelocactus. In: Cactus & Co. Band 6, Nummer 3, 2002, S. 144–171, PDF.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 133.
  2. J. Říha, J. Busek: Thelocactus lausseri Riha et Busek. Eine neue Art aus dem Norden Mexikos. In: Kakteen und andere Sukkulenten. Band 37, 1986, S. 162–164
  3. Thelocactus lausseri in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Gómez-Hinostrosa, C., Hernández, H.M., Sotomayor, M. & Smith, M., 2009. Abgerufen am 14. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Thelocactus lausseri – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien