Thomas Kade

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Thomas Kade (* 7. Februar 1955 in Halle (Saale), DDR) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kade lebt seit 1961 im Ruhrgebiet, seit 1980 in Dortmund. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit wirkte er 1988/89 als Kulturpädagoge bei der Volkshochschule Dortmund, 1990/92 beim Verein für Literatur Dortmund in der Projektleitung der Europäischen Literaturtage, 1993/95 als Pressereferent bei einem Wissenschaftsverein im Technologiezentrum Dortmund, sowie als Projektleiter der Dortmunder Lyrikwochen (88, 90, 96 und 98) und des Literaturfestivals LesArt (2000). Zudem ist Kade als Buchhändler tätig gewesen und als Sozialpädagoge beim Multikulturellen Forum Lünen (2011–14 und 2016). Kade veröffentlicht seit 1983 Gedichtbände sowie Beiträge in Zeitschriften, Zeitungen und Anthologien.

Kade ist Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) seit 1987 (Bezirkssprecher 88/90), Gründungsmitglied (1989) im Verein für Literatur e.V. Dortmund (im Vorstand 1995–2009), Gründer des Autorenstammtisches Dortmund und dessen Leiter seit 1987 und Gründer und Vorsitzender im Förderverein LiteraturRaum DortmundRuhr 2018.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Seiltänzer sind arbeitslos. Gedichte/Kurzprosa. Verlag Rote Welle, Hamburg 1983.
  • Flugasche Edition I. Gedichte. Flugasche Verlag, Stuttgart 1983.
  • Landschaft mit Stehgeiger. Gedichte. Flugasche Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-925286-04-7.
  • Eine fremde bewegliche Sache. Gedichte. Flugasche Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-925286-21-7.
  • mit Eva von der Dunk: StadtLandFluss. Gedichte/Erzählgedichte. Vorsatz Verlag. Dortmund 1999.
  • Die Augen beim Lieben. Eine Romanze in Kunst, Körpern, Köpfen und (fast ganz) in Schwarz. Vorsatz Verlag, Dortmund 2002, ISBN 3-9805503-5-4.
  • Fernabfrage. Versuch einiger Gedichte über Liebe, Tod und andere Details oder erlesene Proben poetischer Nebenstunden. Vorsatz Verlag, Dortmund 2005, ISBN 978-3-9805503-6-9.
  • Körper Flüchtigkeiten. Gedichte. Vorsatz Verlag, Oelde und Dortmund 2011, ISBN 978-3-943270-01-3.
als Herausgeber und Mitautor

Zusammen mit Matthias Engels (Hrsg.) und Thorsten Trelenberg (Hrsg.):

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gewinner des „Offenen Textwettbewerbs“ der Literarischen Werkstatt Herne 1975
  • Arbeitsstipendien des Landes Nordrhein-Westfalen 1993 und 2002 (Lyrik)
  • 3. Preis beim Günter Bruno Fuchs-Literaturwettbewerb 2012 (Kurzgeschichte)
  • Autorenstipendium der Kunststiftung NRW für einen Erzählungsband 2015
  • Postpoetry-Preis 2015
  • Arbeitsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen 2018 (für Erzählungen)
  • Postpoetry-Preis 2019

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ludwig Janssen: Literaturatlas NRW. Hrsg. vom Literatur-Rat Nordrhein-Westfalen e.V., Volksblatt Verlag, Köln 1992, ISBN 3-923243-96-0, S. 274.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]