Tiburtius von Rom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Tiburtius von Rom

Tiburtius von Rom († zwischen 180 und 230 in Rom) war ein Märtyrer. Der Name bedeutet „aus Tibur (dem heutigen Tivoli nahe Rom) stammend“ (lateinisch).

Tiburtius’ Grab befindet sich in der Via Appia. Die Legende berichtet, dass er, zusammen mit seinem Bruder Valerianus, dem Bräutigam der Cäcilia, ob seines Glaubens zum Tode verurteilt wurde. Mit den Brüdern wurde auch der von ihnen bekehrte Sekretär des Richters, Maximus, hingerichtet.

Papst Paschalis I. übertrug ihre Gebeine um 820 von der Via Appia in die Kirche Santa Cecilia nach Trastevere in Rom. Tiburtius ist nicht identisch mit dem gleichnamigen Märtyrer Tiburtius, dessen Fest am 11. August gefeiert wird.

Gedenktage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gedenktag katholisch: 14. April
  • Gedenktag orthodox: 22. November
  • Gedenktag armenisch: 27. November

Bauernregel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige, dem katholischen Namenstag am 14. April entsprechenden Bauernregeln lauten:

  • Am Tiburtiustag die Natur nun endlich grünen mag.
  • Grüne Felder am Tiburtiustag, die ziehen viel Getreide nach.
  • Tiburtius kommt uns sehr gelegen, mit seinem grünen Blättersegen.
  • Nach dem Tiburtiustag alles, alles grünen mag.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der Bauernregeln zum 14. April lautet: Tiburtius kommt mit Sang und Schall, bringt Kuckuck mit und Nachtigall.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tiburtius von Rom – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien