Titus Reinarz

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Titus Reinarz (* 16. April 1948 in Honnef) ist ein deutscher Bildhauer, der in Löhndorf (Sinzig) in Rheinland-Pfalz lebt und arbeitet.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titus, Sohn der rheinischen Künstlerfamilie Reinarz, absolvierte nach dem Gymnasium eine Steinmetzlehre bei Pater Theodor Bogler im Kloster Maria Laach. 1968 begann er das Studium der Bildhauerei und Bauplastik an den Kölner Werkschulen bei den Prof. Kurt Schwippert und Hans Karl Burgeff, von dem er 1974 als Meisterschüler angenommen wurde. 1976 folgte eine freiberufliche Tätigkeit als Bildhauer. 1981 Berufung an den Fachbereich Kunst und Design der Fachhochschule Köln als Dozent für Freie Plastik. Er lehrte dort bis 1992 und führt bis heute ein freies Atelier mit dem Schwerpunkt der Denkmalpflege und Restauration von Plastiken und Reliefs an Sakralbauten.

Ab 1980 zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen (Gruppen- und Einzelausstellungen) unter anderem in Köln, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, sowie im europäischen Ausland, vorzugsweise in Frankreich und Spanien. Titus Reinarz ist Mitglied der 1968 gegründeten Bonner Künstlergruppe Semikolon, in welcher schon sein Vater, der Bildhauer Johannes Reinarz, 20 Jahre als Vorsitzender tätig war.

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1986 Villa Massimo-Stipendium

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ferdinand Dahl: Titus Reinarz (Memento vom 5. April 2015 im Internet Archive), in ders.: Katalog zur Ausstellung Kunstmedaillen – Medaillenkunst, Teil 3 (= Der Streckenreiter. Dem Münzvergnügen gewidmete Nebenstunden. Eine Münzpost der Numismatischen Gesellschaft Bonner Münzfreunde e. V., Folge 93). Numismatische Gesellschaft Bonner Münzfreunde, Bonn 2014, S. 13 (mit Abbildungen); als PDF-Dokument

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Titus Reinarz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien