Traditionalismus (Philosophie)

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Traditionalismus (Integraler Traditionalismus; Traditionalistische Schule) ist eine Weltanschauung, die Philosophie/Metaphysik, Religion und Mystik/Esoterik verbindet, dezidiert anti-modern ausgerichtet ist und von einer Philosophia perennis ausgeht und diese erneuern will. Gründer und bekanntester Traditionalist ist René Guénon. Weitere bekannte Vertreter sind Frithjof Schuon („islamischer Traditionalismus“, Sufismus), Mircea Eliade („weicher“ oder „akademischer Traditionalismus“), Julius Evola („politischer Traditionalismus“), Leopold Ziegler („christlich-katholischer Traditionalismus“), Ananda Coomaraswamy, Titus Burckhardt und Seyyed Hossein Nasr.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traditionalismus wird von Umberto Eco als eines von 14 Merkmalen des Urfaschismus angesehen.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mark J. Sedgwick: Against the Modern World. Traditionalism and the Secret Intellectual History of the Twentieth Century. Oxford University Press 2004, ISBN 0195152972

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Umberto, Eco: Urfaschismus zeit.de vom 7.6.1995 (Nr. 1), siehe weitergehend auch The Spiritual Fascism of Rene Guenon and His Followers (Definitions and Comparative History)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • http://www.traditionalists.org - Website über und für die akademische Traditionalismus-Forschung betrieben von Associate Professor Mark J. Sedgwick