Trigonopoma

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Trigonopoma
Rotstreifenbärbling (Trigonopoma pauciperforatum)

Rotstreifenbärbling (Trigonopoma pauciperforatum)

Systematik
ohne Rang: Otophysa
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Überfamilie: Karpfenfischähnliche (Cyprinoidea)
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Unterfamilie: Bärblinge (Danioninae)
Gattung: Trigonopoma
Wissenschaftlicher Name
Trigonopoma
Liao, Kullander & Fang, 2009

Trigonopoma ist eine Gattung kleiner Süßwasserfische, die in Thailand, Kambodscha, auf der Malaiischen Halbinsel und in Indonesien vorkommt.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trigonopoma-Arten haben einen langgestreckten, seitlich abgeflachten Körper der eine Maximallänge von 5,5 bis 7 cm erreicht. Der Kopf ist spitz, die Flossen lang und teilweise länger als der Körper hoch ist. Die Schwanzflosse ist gegabelt. Trigonopoma-Arten besitzen ein farbiges Band längs der Körperseiten. Die Seitenlinie ist unvollständig oder fehlt völlig.

Von Rasbora unterscheidet sich Trigonopoma durch den dreieckigen, in der oberen Hälfte reduzierten Kiemendeckel.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zwei Arten der Gattung gehörten ursprünglich zur Sammelgattung Rasbora. Im Jahre 2009 stellten Liao, Kullander & Fang die Gattung Trigonopoma auf, die Schwestergattung zu Boraras ist. [1][2]

  Tribus Rasborini  





 TrigonostigmaRasboroides und Horadandia


   

 Boraras


   

 Trigonopoma




   

 Rasbosoma



   

 Rasbora



   

 Brevibora



   

 Kottelatia



Vorlage:Klade/Wartung/Style

Die systematische Stellung der Gattung Trigonostigma innerhalb des Bärblingstribus Rasborini zeigt das Kladogramm [1]:

Arten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beide Arten leben in klaren Schwarzwasserflüssen und Bächen und in torfigen Sümpfen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Liao, T. Y., S. O. Kullander & F. Fang (2009): Phylogenetic analysis of the genus Rasbora (Teleostei: Cyprinidae). – Zoologica Scripta doi:10.1111/j.1463-6409.2009.00409.x

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Liao, T. Y., S. O. Kullander & F. Fang (2009).
  2. Tang, K.L. et al. (2010): Systematics of the subfamily Danioninae (Teleostei: Cypriniformes: Cyprinidae). Molecular Phylogenetics and Evolution 57: 189–214.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]