Trust (Zeitschrift)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Trust
Cover der Nummer 138
Beschreibung Musikmagazin aus Deutschland
Fachgebiet Punk, Hardcore Punk, Independent
Sprache Deutsch
Verlag Trust Verlag
Erstausgabe 1986
Erscheinungsweise zweimonatlich
Herausgeber Dolf Hermannstädter
Weblink trust-zine.de

Trust ist eine deutsche Musikzeitschrift für Punk, Hardcore Punk und Independent-Musik. Sie ist eine der dienstältesten noch existierenden Zeitschriften dieser Musikrichtung.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem amerikanischen Maximumrocknroll-Fanzine als Vorbild erschien das Fanzine Trust erstmals 1986. Ähnlich wie das Maximumrocknroll die weltweite Punkszene vernetzte, startete das Trust mit dem Ziel, die deutsche Punk- und Hardcoreszene durch ein erstmals regelmäßig erscheinendes Printmedium zu vernetzen. Mitglieder der Gründungscrew waren Thomasso Schultze, Mitch Alber, Armin Hofman, Dolf Hermannstädter, Anne Ullrich und Moses Arndt (der 1988 das Trust verließ, um sein eigenes Fanzine Zap herauszugeben). Dolf Hermannstädter ist seit Trust # 1 / 1986 der Herausgeber des Fanzines[1]. Seit 1986 erscheint es alle zwei Monate. Seit etwa 10 Jahren ist das Magazin auch an Bahnhofshandlungen erhältlich.

Das Magazin beschäftigt sich mit aller Art von Underground-Musikstilen, wobei der Schwerpunkt auf dem Punk-, Hardcore Punk- und Alternative-Rock-Bereich liegt und vor allem über unbekanntere Künstler abseits des Mainstreams berichtet wird. So wurden später erfolgreiche Künstler wie At The Drive-In, Nirvana, The Gossip und viele andere lange vor ihrem großen Durchbruch vom Trust unterstützt. Neben ausführlichen Interviews hat jede Ausgabe auch Hintergrundartikel aus den Bereichen Musikindustrie, Politik, Tierrechte oder Independent-Szene. Wie im Punkbereich üblich, enthält das Heft persönliche Kolumnen der Mitarbeiter und eine umfangreiche Review-Sektion. Auf der Homepage des Magazins gibt es ein Archiv mit Interviews aus der Geschichte des Trust.

1987 erschien ein Fotozine in Zusammenarbeit mit dem größten amerikanischen Punkfanzine Maximumrocknroll.[2] Zum 10-jährigen Jubiläum erschien eine Kompilation, auf der unter anderem Fischmob, Guts Pie Earshot und Trümmer sind Steine der Hoffnung vertreten waren.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hermannstädter: 15 things people might want to know about TRUST. Trust Online, 13. Februar 2007, abgerufen am 14. Oktober 2009.
  2. Onlineversionen als PDF. Abgerufen am 14. Oktober 2009.