Tumbasee

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Tumbasee
NASA-Aufnahme des Tumbasees
NASA-Aufnahme des Tumbasees
Geographische Lage Provinz Équateur (Dem. Rep. Kongo)
Abfluss Irebu-Kanal → Kongo
Größere Städte in der Nähe Mbandaka
Daten
Koordinaten 0° 45′ S, 18° 2′ OKoordinaten: 0° 45′ S, 18° 2′ O
Tumbasee (Demokratische Republik Kongo)
Tumbasee
Höhe über Meeresspiegel 340 m
Fläche 765 km²[1]
Maximale Tiefe 8 m[1]

Der Tumbasee ist ein je nach Wasserstand etwa 500 bis knapp 800 km² großer Flachwasser-See in der Provinz Équateur im Nordwesten der Demokratischen Republik Kongo.

Der maximal 6–8 m tiefe See liegt 40 km südlich der Stadt Mbandaka und etwas weiter nördlich des Mai-Ndombe-Sees etwa 15 km südöstlich des Flusses Kongo, mit dem er durch den Irebu-Kanal verbunden ist, auf einer Höhe von 340 m. Der See ist fischreich und hat mehrere Inseln. Die einzige Pistenverbindung zum See führt zum Ort Bikoro am Ostufer. Stanley entdeckte den See 1883.

Die Umgebung des Sees beherbergt eine reichhaltige Fauna, unter den Primaten sind die Bonobos zu nennen. Im See gibt es über 110 Fischarten,[2] darunter die endemische Buntbarschart Lamprologus tumbanus.

Ein Fundort am See lässt auf eine jungsteinzeitliche Besiedlung und die „Tumbakultur“ schließen.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Artikel Tumbasee in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)http://vorlage_gse.test/1%3D112775~2a%3D~2b%3DTumbasee
  2. FAO-Seite zur Fischerei im Kongo
  3. http://www.voelker-der-erde.de/voelker/zentralafrika.htm