Typografische Monatsblätter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Typografische Monatsblätter

Beschreibung schweizerische Fachzeitschrift für Typografie, Schrift, Gestaltung und Sprache
Hauptsitz Bern
Erstausgabe 1933
Chefredakteur Lukas Hartmann
Weblink www.tm-rsi-stm.com
ISSN (Print) 0041-4840

Die Typografischen Monatsblätter (TM, französisch Revue suisse de l’imprimerie, RSI, englisch Swiss Typographic Magazine, STM) sind eine schweizerische Fachzeitschrift für Typografie, Schrift, Gestaltung und Sprache von internationaler Ausstrahlung. Sie erscheinen seit 1933 und haben einen deutschsprachigen sowie einen französischsprachigen Teil; oft enthalten die Ausgaben auch englischsprachige Inhalte. Herausgegeben werden sie von der schweizerischen Gewerkschaft Syndicom (ehemals Schweizerischer Typographenbund, Gewerkschaft Druck und Papier, Comedia) zur Förderung der Berufsbildung in der visuellen Kommunikation. 2012 betrug die WEMF-beglaubigte Auflage 1001.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift wurde im Jahr 1933 von der damaligen Gewerkschaft «Schweizerischer Typographenbund» erstmals herausgebracht. 1948 wurde die Revue suisse de l’imprimerie (RSI) in die TM integriert und fortan fanden vermehrt französische Inhalte in das Heft. Im Dezember 1951 wurde angekündet, auch den langjährigen Konkurrenten Schweizer Graphische Mitteilungen (SGM) mitaufzunehmen und fortan zu integrieren. Bis 1971 wurde der Teil der RSI separat in Lausanne in der Druckerei «Imprimerie Populaires» produziert und zusammen mit dem Teil der TM in St. Gallen bei Zollikofer & Co. AG. zu einem Heft zusammengebunden.[2] Seit dem Heft 1|2012 wurden die Fachhefte Grafische Industrie (FGI) mit der TM zusammengelegt und erscheinen nun viermal pro Jahr.

Chefredaktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeber und Verlag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schweizerische Typographenbund trat ursprünglich als Herausgeber der Zeitschrift auf. Durch die diversen Zusammenschlüsse dieser Gewerkschaft mit anderen Organisationen wechselte der Name des Verlages und des Herausgebers mehrfach. Heute hat der Syndicom-Verlag seinen Geschäftssitz in Bern, und die Verlagsleitung liegt bei einem Syndicom-Mitarbeiter (Hans Kern).

  • Schweizerischer Typographenbund (bis 1974)
  • Gewerkschaft Druck und Papier (1975 bis 1998)
  • Gewerkschaft Comedia (1999 bis 2010)
  • Gewerkschaft Syndicom (2011 bis heute)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Swiss Graphic Design A4-Award

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. WEMF Auflagenbulletin 2012. (PDF; 1.2 MB) abgerufen am 8. Dezember 2013.
  2. Louise Paradis, Roland Früh, François Rappo (Hrsg.): 30 Years of Swiss Typographic Discourse in the Typografische Monatsblätter. Lars Müller Publishers, Zürich 2013, ISBN 978-3-03778-334-4.