United States Motor Company

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United States Motor Company
Rechtsform Company
Gründung 1910
Auflösung 1913
Auflösungsgrund Insolvenz
Sitz New York City, New York, USA
Leitung Benjamin Briscoe
Branche Automobile

United States Motor Company war ein US-amerikanischer Konzern zur Automobilherstellung.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benjamin Briscoe hatte bereits einige Erfahrungen im Automobilbau gesammelt. 1910 gründete er den Konzern in New York City. Er wollte mit General Motors konkurrieren. Er erwarb verschiedene kleinere Automobilhersteller. 1911 begann die Produktion von Automobilen einer Eigenmarke namens Titan. 1913 endete deren Produktion. Bereits am 12. September 1912 hatte die Insolvenz begonnen.

Verbund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter anderen gehörten die folgenden Unternehmen zum Konzern:

Fahrzeuge der Marke Titan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Angebot standen ausschließlich Taxis, die überwiegend in New York eingesetzt wurden. Sie basierten auf Fahrgestellen von Brush und wurden im Brush-Werk in Detroit hergestellt. Der kurze Radstand von 224 cm ermöglichte einen geringen Wendekreis. Sie hatten einen Einzylindermotor. Damit sollten die Betriebskosten nur ein Drittel eines gewöhnlichen Taxis betragen. Der Neupreis betrug 850 US-Dollar.[5] Eine Abbildung zeigt ein Landaulet.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1471 und S. 1489 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1489 (englisch).
  2. Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company, London 2000, ISBN 978-0-7864-0972-3, S. 283 (englisch).
  3. a b c d e f g Automobile Quarterly Jahrgang 36, Ausgabe 2.
  4. a b c d Brush Runabout. In: Automobile Quarterly Jahrgang 24.
  5. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1471 (englisch).