Ute Guzzoni

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Ute Guzzoni (* 2. November 1934 in Greifswald) ist eine deutsche Philosophin und Professorin für Philosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ute Guzzoni lehrt als emeritierte Professorin für Philosophie an der Universität Freiburg i. Br. Die Promotion erfolgte 1961 über HegelsWissenschaft der Logik“, die Habilitation 1969 über Aristoteles' Ontologie. Emeritiert wurde sie im Jahr 2000.

Hauptarbeitsgebiete: Auseinandersetzung mit der abendländischen Metaphysik und Überlegungen zu einem anderen Denken, etwa zum Verhältnis von Begriff und Bild.

Ute Guzzoni versucht aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Akzentuierungen Grundzüge unseres menschlichen Seins in einer Welt jenseits des Subjekt-Objekt-Verhältnisses aufzuzeigen. Dieses „landschaftliche“ Denken ist geprägt von Anderssein, Gegensätzlichkeit und Zufall. Es verlässt bewusst die traditionelle Ebene abstrakten Philosophierens und sucht seine Evidenzen in Bildern (etwa von Sternen und Steinen), in Geschichten (z. B. von Odysseus) und elementaren Erfahrungen (wie denen von Wasser und Wüste). Ihre Reflexionen etwa zu Anderssein, Vielfalt, Miteinandersein bleiben – sowohl im Ausgang von Gedichten wie in der Auseinandersetzung mit der philosophischen Tradition – im Bereich konkreter Erfahrungen.

In den 1980er Jahren saß Guzzoni einige Jahre im Gemeinderat der Stadt Freiburg als Vertreterin der Friedensliste.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Herausgeberin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Festschrift[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katharina Scheppke und Matthias Tichy (Hrsg.): Das Andere der Identität. Ute Guzzoni zum 60. Geburtstag. Rombach Verlag, Freiburg i. Br. 1996. ISBN 3-7930-9136-8

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Winterling: Die Welt darf sich zeigen. Badische Zeitung, 10. März 2015; abgerufen am 19. März 2015.