Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren

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Der Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL) ist Interessenvertretung und Netzwerk der freiberuflich arbeitenden Lektoren in Deutschland. Er wurde im Jahr 2000 gegründet und hat zurzeit (2015) ca. 740 Mitglieder, wobei der Nachweis einer freien Lektorentätigkeit Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist. Berufsanfänger können Kandidaten werden.

Zu den Aufgabenbereichen des VFLL gehört vor allem die Stärkung der beruflichen Position freier Lektoren. Dafür vertritt er im Bereich Lobby-Arbeit die Interessen seiner Mitglieder in berufspolitischen Gremien und Dachverbänden wie dem Deutschen Kulturrat. Zudem gestaltet er Inhalte und Rahmenbedingungen von Medienarbeit mit. Der Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit fördert die Bekanntheit des Verbands und der Dienstleistung Freies Lektorat in der Öffentlichkeit und bei Auftraggebern. Außerdem unterhält der Lektorenverband Kontakte zu Fortbildungseinrichtungen und anderen Verbänden wie den Bücherfrauen. In seiner Publikation informiert er über die Arbeit als Lektor und die Freiberuflichkeit.

Mitglieder werden unterstützt durch Vernetzung, berufsfördernde Seminare, Rechtsberatung sowie Informationen über die freiberufliche Arbeit.

Der Verband ist gegliedert in Vorstand, Regionalrat und Regionalgruppen. Vereinssitz ist Frankfurt a. M.

Firmen und Einzelpersonen können in der Online-Datenbank nach einem geeigneten freien Lektor suchen.

Einmal jährlich finden an wechselnden Orten die Lektorentage statt, eine öffentliche Tagung sowie Mitgliederversammlung. Vom 11. bis 13. September 2015 trafen sich Mitglieder und externe Gäste in Bonn.

Der Verband ist seit dem 1. Januar 2016 Mitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren e. V.: Leitfaden Freies Lektorat, 10., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage 2014, Frankfurt am Main, ISBN 978-3-9808876-3-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.boersenblatt.net/artikel-die_sonntagsfrage.1175189.html