VfL Biedenkopf

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VfL Biedenkopf
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Basisdaten
Name VfL Biedenkopf e. V.
Sitz Biedenkopf,
Hessen
Gründung 1911
Farben Rot/Weiß
Website https://www.vfl-biedenkopf.de/
Erste Fußballmannschaft
Spielstätte Franz-Josef-Müller-Stadion
Plätze 3500
Liga Gruppenliga Gießen/Marburg
2019/20   13. Platz (Quotientenregel)

Der VfL Biedenkopf e. V. ist ein deutscher Fußballverein mit Sitz in der hessischen Stadt Biedenkopf im Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung bis Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde im Jahr 1911 als Fußballverein Union Biedenkopf gegründete und schaffte im 1914 das erste Mal eine Meisterschaft, während des Ersten Weltkriegs ruhte dann erst einmal der Spielbetrieb. Der zweite Fußballverein wurde mit dem SV Biedenkopf dann 1923 gegründet. Am 20. Oktober 1928 schlossen sich die beiden Vereine zum heutigen VfL Biedenkopf zusammen. Zu diesem Zeitpunkt besitzt man neben Fußball dann noch die Abteilungen Leichtathletik, Schwimmen und Tennis. Im Jahr 1930 kamen dann noch die Abteilungen Handball und Boxen dazu. Der Fußball-Mannschaft gelang dann 1933 noch einmal die Meisterschaft und der Aufstieg in die Bezirksklasse. Während des Zweiten Weltkriegs musste der Spielbetrieb dann erneut ruhen.[1]

Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende des Krieges gelang es 1949 der Fußball-Mannschaft die Meisterschaft in der A-Liga zu erreichen und damit in die Bezirksklasse aufzusteigen. Dort landete man im darauffolgenden Jahr hinter dem VfL Marburg auf dem zweiten Platz, womit die Mannschaft sich für den Aufstieg in die zu dieser Zeit drittklassige 1. Amateurliga Hessen qualifizieren konnte. Mit 26:50 Punkten reichte es am Ende der Spielzeit 1950/51 dann jedoch nur für den 18. Platz, womit die Mannschaft direkt wieder absteigen musste. Bis ins Jahr 1955 konnte man sich dann auch noch in der Bezirksliga halten, danach musste der VfL in die A-Liga absteigen. Hier wurde die Mannschaft zwar 1957 Meister und durfte in die Bezirksklasse aufsteigen, jedoch hielt dies nur für eine Saison und es ging direkt wieder runter. Ein weiteres Jahr später sollte jedoch erneut die Meisterschaft in der A-Liga gelingen. Dieses Mal reichte es jedoch erneut für eine Saison, nach der die Mannschaft direkt wieder absteigen sollte. Nach einer Spielklassenreform ging es dann 1964 sogar in die B-Liga. Hier wurde der Verein im Jahr 1965 Meister und durfte in die A-Klasse Marburg-Biedenkopf aufsteigen. Von dort ging es dann im Jahr 1969 noch einmal nach der Meisterschaft in die Bezirksklasse.[1]

Status als Fahrstuhlmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der Bezirksklasse verabschiedete die Mannschaft sich dann schließlich jedoch im Jahr 1973. Im Jahr 1980 folgte dann der nächste Abstieg in die B-Liga. Zwar gelang hier noch einmal 1982 die Meisterschaft, nach dem Aufstieg in die A-Liga vergingen bis zum nächsten Abstieg jedoch ein weiteres Mal nur zwei Jahre. Dies sollte jedoch den Verein nicht betrüben und es gelang weitere zwei Jahre später erneut in die A-Liga aufzusteigen, wo der VfL sich dann auch zehn Jahre lang konstant halten konnte. Im Jahr 1996 folgte schließlich ein weiteres Mal der Aufstieg in die Bezirksklasse, welcher der Verein bis 1999 beiwohnen durfte. Danach ging es dann wieder runter in die A-Liga.[1]

Von einer schnellen Rückkehr konnte jedoch mal wieder nicht die Rede sein. Im Jahr 2000 ging es direkt weiter in die B-Liga hinunter, derer in der Folgesaison auch gleich der direkte Wiederaufstieg folgen sollte. Dies hielt ein weiteres Mal nur zwei Jahre bis es erneut in die Kreisliga B zurückging.[1] Nach der Saison 2004/05 gelang schließlich nach drei Jahren mit 76 Punkten über den zweiten Platz die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation, welche der Verein für sich gewinnen konnte und damit das zweite Mal im Jahrtausend in die Kreisliga A zurückkehren konnte. Damit war es am Ende der Saison 2005/06 aber theoretisch ein weiteres Mal schnell vorbei, mit 21 Punkten hätte die Mannschaft über den 17. Platz eigentlich direkt wieder absteigen müssen. Dank einer Spielklassenreform, durften der VfL sowie einige andere Abstiegskandidaten in der Liga verbleiben. Dies sollte jedoch auch nicht lange helfen und am Ende der Spielzeit 2006/07 ging es mit 29 Punkten über den 15. Platz nach der erfolglosen Relegationsteilnahme wieder in die Kreisliga B zurück.[2]

Serie an Aufstiegen bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur nächsten Meisterschaft sollte es schließlich bis zum Ende der Saison 2009/10 andauern. Mit 54 Punkten reichte es diesmal knapp vor dem punktgleichen SV Hartenrod für den Aufstieg. Bereits die Folgesaison ging dann mit dem zweiten Platz zu Ende, davon angetrieben wurde schließlich nach der Saison 2011/12 auch hier die Meisterschaft wieder erreicht. Damit gelang es nach über einem Jahrzehnt wieder den eigenen Kreis zu verlassen und in die Bezirksoberliga aufzusteigen. Nach dem Klassenerhalt in der ersten Saison gelang es hier ebenfalls bereits im Abschluss der Spielzeit 2014/15 mit 75 Punkten sich hinter dem VfB Marburg auf dem zweiten Platz zu platzieren. Damit durfte die Mannschaft an einer Aufstiegsrunde teilnehmen, in welcher jedoch kein einziger Sieg erzielt werden konnte, womit der Verein den Aufstieg am Ende verpasste. Dank der Bildung einer Spielgemeinschaft seitens des RW Wetzlar mit Eintracht Wetzlar, durfte die Mannschaft im Abschluss schließlich trotzdem in die Gruppenliga Gießen/Marburg aufsteigen. Halten konnte sich der Verein dort dann jedoch nicht und es ging erstmals seit langer Zeit wieder einmal nach unten, zurück in die Kreisoberliga. Dies sollte jedoch nicht der Anfang von einem neuen Niedergang sein, so gelang nach der Saison 2016/17 mit 72 Punkten sofort wieder die Meisterschaft und damit der direkte Wiederaufstieg, ohne den Umweg über die Relegation. Seitdem gelingt es auch bis heute die Klasse zu halten.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Geschichte des VfL 1911 Biedenkopf e.V. - VfL 1911 Biedenkopf e.V. Abgerufen am 10. August 2020.
  2. a b VFL Biedenkopf. In: fussball.de. Abgerufen am 10. August 2020.