W. J. Maryson

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W. J. Maryson ist das Pseudonym des niederländischen Schriftstellers Wim Stolk (* 21. Dezember 1950 in De Lier, Südholland; † 10. März 2011).

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maryson war Autor von Fantasyromanen in den Niederlanden. Bevor er als Autor anfing, war er achtzehn Jahre in der Werbung tätig und hat eine erfolgreiche eigene Werbeagentur aufgebaut. Während einer Krankheit schrieb er seinen ersten Roman. Über sich selbst sagte er in einem Interview: „Nach zwölf Gewerben und mindestens vierzehn Unglücken schrieb ich wahrend meiner Krankheitsperiode meine allererste Geschichte: „Sperling“. Ich schickte sie (....) nach fünf Verlegern. Zu meiner großen Überraschung wollten zwei Verleger das Buch herausbringen. Während einem Gespräch mit einem Verleger entstand Pseudonym W. J. (von „Willem Johannes“) Maryson („Sohn von Marie“, und das ist es!)“ [1].

Außerdem war W. J. Maryson professioneller Keyboard-Spieler, Maler und Produzent. In Deutschland sind zwei CDs erschienen, Sperling und On goes the Quest, die ebenfalls in Schweden, Belgien, Frankreich und Japan herauskamen.

Wim Stolk war verheiratet und hat drei Kinder. Der Autor verstarb am 10. März 2011 wegen einer Herzerkrankung im Krankenhaus.[2]

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paul Harland Preis 2007 für sein Werk Nietzsche Station, geschrieben unter dem Pseudonym Maria de Wilde [3].

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erschienen im Verlag J.M. Meulenhoff

Erschienen im Verlag Uitgeverij M

Deutsche Ausgaben

  • W. J. Maryson: Die Legende vom Meistermagier 01. Sperling. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 1998, ISBN 978-3-404-20329-1 (Originaltitel: Meestermagiër – Het eerste zwaard: Sperling. Übersetzt von Anja Rüdiger).
  • W. J. Maryson: Die Legende vom Meistermagier 02. Emaendor. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 1998, ISBN 978-3-404-20341-3 (Originaltitel: Meestermagiër – Het tweede zwaard: Emaendor. Übersetzt von Anik Ginet Servais).
  • W. J. Maryson: Die Legende vom Meistermagier 03. Vloch. Das Schwert der Riesen. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 1999, ISBN 978-3-404-20369-7 (Originaltitel: Meestermagiër – Het derde zwaard: Vloch. Übersetzt von Volker Cremers).
  • W. J. Maryson: Die Legende vom Meistermagier 04. Fiander. Das Schwert des Elben. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2001, ISBN 978-3-404-20423-6 (Originaltitel: Meestermagiër – Het vierde zwaard: Fiander. Übersetzt von Volker Cremers).
  • W. J. Maryson: Die Legende vom Meistermagier 05. Rastoth. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2002, ISBN 978-3-404-20449-6 (Originaltitel: Meestermagiër – Het vijfde zwaard: Rastoth. Übersetzt von Volker Cremers).
  • W. J. Maryson: Die Legende vom Meistermagier 06. Das Buch der Erkenntnis. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2003, ISBN 978-3-404-20469-4 (Originaltitel: Meestermagiër – Het boek van kennis. Übersetzt von Volker Cremers).
  • W. J. Maryson: Der Unmagier. Die Türme von Romander. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2006, ISBN 978-3-404-20540-0 (Originaltitel: Onmagiër – De torens van Romander. Übersetzt von Axel Plantiko).
  • W. J. Maryson: Der Unmagier. Die Schluchten von Lan-Gyt. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2006, ISBN 978-3-404-20549-3 (Originaltitel: Onmagiër – De kloven van Lan-Gyt. Übersetzt von Axel Plantiko).
  • W. J. Maryson: Der Unmagier. Der Herr der Tiefe. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2007, ISBN 978-3-404-20558-5 (Originaltitel: Onmagiër – De heer van de diepten. Übersetzt von Axel Plantiko).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Interview mit Wim Stolk (W.J. Maryson). Niederländisch, abgerufen am 7. Januar 2010
  2. Nachricht im Het Officiële W.J. Maryson Forum. Niederländisch, abgerufen am 11. März 2011
  3. Paul Harland Preis für W.J. Maryson. Niederländisch, abgerufen am 7. Januar 2010