Wahl zum Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten 1968

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Am 5. November 1968 wurden in den Vereinigten Staaten die Abgeordneten des Repräsentantenhauses gewählt. Die Wahl war Teil der allgemeinen Wahlen zum 91. Kongress der Vereinigten Staaten in jenem Jahr, bei denen auch ein Drittel der US-Senatoren gewählt wurden. Gleichzeitig fand auch die Präsidentschaftswahl des Jahres 1968 statt, die der Republikaner Richard Nixon gewann.

Die Zahl der zu wählenden Abgeordneten betrug 435. Die Sitzverteilung basierte auf der Volkszählung von 1960.

Bei den Wahlen verloren die Demokraten 5 Sitze im Vergleich zur letzten Wahl im Jahr 1966. Trotzdem konnten sie mit 243 Mandaten ihre absolute Mehrheit behaupten. Die Republikaner gewannen entsprechend 5 Sitze hinzu und kamen nun auf 192 Kongressabgeordnete. Wahlkampfthemen waren der unpopuläre Vietnamkrieg und die Rassenunruhen in vielen amerikanischen Städten. Außerdem gab es im Vorfeld der Wahlen einige spektakuläre politische Morde wie z. B. an Robert F. Kennedy oder Martin Luther King. Besonders die Ermordung Kennedys schadete insofern den Demokraten als damit ihr voraussichtlicher Präsidentschaftskandidat ausfiel und damit der Weg für den Republikaner Richard Nixon in das Amt des Präsidenten leichter wurde. Die Veränderungen im Repräsentantenhaus war eher unbedeutend zu Mal sich in einer der Hauptfragen, dem Vietnamkrieg, beide Parteien für eine Fortsetzung des Krieges aussprachen.

Wahlergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesamt: 435 (435)

In Klammern sind die Ergebnisse der letzten Wahl zwei Jahre zuvor. Veränderungen im Verlauf der Legislaturperiode, die nicht die Wahlen an sich betreffen, sind bei diesen Zahlen nicht berücksichtigt, werden aber im Artikel über den 91. Kongress im Abschnitt über die Mitglieder des Repräsentantenhauses bei den entsprechenden Namen der Abgeordneten vermerkt. Daher kommt es in den Quellen gelegentlich zu unterschiedlichen Angaben, da manchmal Veränderungen während der Legislaturperiode in die Zahlen eingearbeitet wurden und manchmal nicht. Das angeführte Wahlergebnis basiert auf der unten angeführten Quelle (Party Divisions).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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