Wallfahrtsfeste (Judentum)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Wallfahrtsfeste im Judentum sind die drei Freudenfeste (hebr. schalosch regalim) Pessach, Schawuot und Sukkot.

Es sind die drei alten Erntefeste in Judäa/Israel, an denen die Juden traditionell nach Jerusalem pilgerten und aus den Felderträgen Opfergaben darbrachten. Die biblischen Grundlegungen für diese Feste finden sich in Ex 23 EU und Dtn 16 EU. Bereits in der Tora wird deutlich, wie die alten Erntefeste gedeutet und mit Heilsereignissen in der (Vor-)Geschichte Israels in Beziehung gesetzt wurden.

Die Hauptpflichten an diesen Tagen erläutert der Mischnatraktat Chagiga.

Die Feste sind bäuerlichen und wahrscheinlich kanaanitischen Ursprungs und hab einen historisch-landwirtschaftlichen Doppelcharakter.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Corinna Körting: Laubhüttenfest. In: Michaela Bauks, Klaus Koenen (Hgg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex). Alttestamentlicher Teil