Walshausen (Hildesheim)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gut Walshausen

Das Gut Walshausen, südlich von Hildesheim zwischen Itzum und Heinde an der Innerste gelegen und als Teil von Heinde zu Bad Salzdetfurth gehörend, ist als „italienische Villa vor den Toren Hildesheims“ bekannt.

Der Name des Gutes ist in einer Urkunde von 1146 als „Waleshusen“ erstmals erwähnt im Rahmen der Schenkung von Eigengut mit einer Mühle durch Bischof Bernhard I. von Hildesheim an das eben gegründete Hildesheimer Kloster St. Godehard. Bernhard I. stammte von den Grafen von Walshausen ab. Die klassizistische Gestalt der heutigen Hofanlage geht im Wesentlichen auf die Neuplanung und den Umbau durch den hannoverschen Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laves 1828/9 zurück. 1843 erwarb es Graf Carl von Wallmoden-Gimborn als Sommersitz, 1897 kam es - wie auch das Gut Heinde - an die Grafen von Kielmannsegg.

Lavesbrücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brücke [1] unterhalb des Gutes über die Innerste wurde in ihrer für Laves typischen Fischbauch-Konstruktion im Jahr 2004 wieder errichtet. Weitere Lavesbrücken befinden sich im Welfengarten in Hannover und an den Fischteichen in Derneburg

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Struck: Die Villa Walshausen bei Hildesheim. Ein spätklassizistischer Landsitz von Georg Ludwig Friedrich Laves. Hildesheim 2002, ISBN 3-8067-8555-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Walshausen (Hildesheim) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.bad-salzdetfurth.de/Vorgestellt/Sehenswertes/index.php?NavID=2560.146&object=tx,2560.230.1&kat=&kuo=2&sub=0

Koordinaten: 52° 6′ 30″ N, 10° 0′ 45,7″ O