Ward-Identität

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Die 1950 von John Clive Ward aufgestellten Ward-Identitäten, auch Ward-Takahashi-Identitäten (zusätzlich benannt nach Yasushi Takahashi), sind Beziehungen zwischen den Korrelationsfunktionen (Propagatoren (Zweipunktfunktion) und Wechselwirkungsamplituden (Dreipunktfunktion)) in eichsymmetrischen Quantenfeldtheorien (wie der Quantenelektrodynamik). Sie drücken die Eichsymmetrie (und somit Erhaltungssätze) auf der Ebene der Störungstheorie aus. Aus den Ward-Identitäten folgt die Renormierbarkeit in der Quantenelektrodynamik. Der Fall nichtabelscher Eichtheorien ist verwickelter, hier hat man die Slavnov-Taylor-Identitäten.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andrei Slavnov: Slavonov Taylor Identities, Scholarpedia