Werner Alfred Pietschker

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Auf dem Bornstedter Friedhof

Werner Alfred Pietschker (* 14. Januar 1887 in Bornstedt; † 15. November 1911 in Johannisthal) war ein deutscher Flugpionier.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war der Sohn des Pfarrers Carl Pietschker[1] und seiner Frau Käthe Pietschker (1861–1949). Gleichzeitig war er ein Enkel von Werner von Siemens. Pietschker studierte an der Technischen Hochschule Charlottenburg Luftfahrttechnik.

Bereits als Student erwarb er eine Fluglizenz, sein Pilotenschein hatte die Nummer 116. Bei dem Wettbewerb in der Johannisthaler Herbstflugwoche 1911 belegte er einen ersten Platz. Bereits im Jahr 1910 begann er mit der Konstruktion und dem Bau eines Eindeckers. Bei dessen Erprobung im Folgejahr verunglückte er am 15. November 1911 tödlich.

Ehrung postum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu seinem Angedenken stiftete die Familie der Stadt Potsdam das Werner-Alfred-Bad. In Berlin-Johannisthal und Potsdam-Stern wurden jeweils Pietschkerstraßen nach dem Pionier benannt.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • G. Schmitt, W. Schwipps: Pioniere der frühen Luftfahrt. Gondrom Verlag, Bindlach 1995, ISBN 3-8112-1189-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. A. W. Pietschker. auf Potsdam-wiki.de
  2. Pietschkerstraße. In: Berliner Adreßbuch, 1923, Teil 4, Johannisthal, S. 1700 (Pietschkerstraße erstmals postalisch erwähnt).