Westdeutsche Funkstunde AG

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Die Westdeutsche Funkstunde AG (WEFAG) war eine Rundfunkanstalt in Münster.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die WEFAG wurde am 15. September 1924 als neunte und letzte der deutschen Rundfunkanstalten gegründet.[1] Eigentümer waren, neben der Stadt Münster und der Reichspost, auch zwei Kaufleute und ein Bankier. Die Wahl des Standortes war durch die Ruhrbesetzung begründet: In den besetzten Rhein- und Ruhrgebieten war die Errichtung solcher Anlagen verboten worden. Am 10. Oktober 1924 wurde der Sendebetrieb aufgenommen. Mit der Gründung der Westdeutschen Rundfunk AG (WERAG) in Köln wurde Münster zur Relaisstation. Der Sendebetriebs wurde größtenteils nach Langenberg verlegt, um schließlich Anfang der 1930er Jahre in Münster gänzlich eingestellt zu werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim-Felix Leonhard (Hrsg.): Programmgeschichte des Hörfunks in der Weimarer Republik. 2 Bde. Hrsg. vom DRA. dtv, München 1997. ISBN 3-423-04702-X.
  • Ulrich Heitger: Vom Zeitzeichen zum politischen Führungsmittel. Entwicklungstendenzen und Strukturen der Nachrichtenprogramme des Rundfunks in der Weimarer Republik 1923–1932. LIT, Münster 2003. ISBN 3-8258-6853-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rundfunk vor 1933. Website des Deutschen Rundfunkarchivs. Abgerufen am 25. August 2016.