Westungarn

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Als Westungarn wird die höher gelegene Westhälfte des heutigen Staates Ungarn bezeichnet. Sie hat hügelig-gebirgigen Charakter mit Ausnahme der Kleinen Ungarischen Tiefebene an der Grenze zu Österreich und der Slowakei.

Im weiteren Sinn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Westungarn, das knapp 40 % der Landesfläche ausmacht, gehören die folgenden neun von Ungarns 19 Komitaten (streifenförmig von Nordwest nach Südost):

Map of counties of Hungary 2004.png

Westungarn hat ferner einige Städte mit Komitatsrecht:

Im engeren Sinn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Westungarn wird außerdem (geographisch enger gefasst, aber nicht scharf definiert) die westliche Hälfte des oben genannten Gebietes bezeichnet. Bis 1920 gehörten auch die deutschsprachigen Teile des heutigen Burgenlandes (Österreich) dazu, das aus Teilen der heutigen Komitate Győr-Moson-Sopron (siehe Wieselburg und Ödenburg), Vas (früher Eisenburg) gebildet wurde. Dieses (bis 1918 etwas größere) Gebiet wurde auch „Deutsch-Westungarn“ oder „Heanzenland“ genannt.