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Wilfried Woyke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Willi Woyke
Personalia
Voller Name Wilfried Woyke
Geburtstag 12. Mai 1944
Geburtsort Eupen, Deutsches Reich
Größe 181 cm
Position Torwart
Junioren
Jahre Station
1954–1962 SV Ehrenfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1962–1963 SV Ehrenfeld
1963–1965 SC Dahlhausen
1965–1968 Fortuna Düsseldorf Amat.
1966–1979 Fortuna Düsseldorf 232 (0)
1979–1981 VfL Gevelsberg
Stationen als Trainer
Jahre Station
2004–2005 TuRU Düsseldorf (Torwarttrainer)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Wilfried Woyke (* 12. Mai 1944 in Eupen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorhüter, der vor allem durch seine langjährige Zugehörigkeit zu Fortuna Düsseldorf bekannt wurde.

Woyke wurde 1944 in Eupen geboren. Seine Mutter stammte aus Belgien, sein Vater aus Bochum.[1] Nach dem Zweiten Weltkrieg zog die Familie zunächst ins hessische Schenklengsfeld, ehe Woyke als Kind nach Bochum kam. Dort begann auch seine fußballerische Laufbahn.[2]

Seine Jugendzeit verbrachte er beim SV Ehrenfeld, wo er zwischen 1954 und 1962 in der Jugend ausgebildet wurde. Anschließend spielte er im Seniorenbereich zunächst weiter für den SV Ehrenfeld und danach für den SC Dahlhausen.[2] 1965 wechselte er zu Fortuna Düsseldorf, dem Verein, der seine Karriere entscheidend prägen sollte.

Zwischen 1965 und 1979 stand Woyke bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag. Das Talent rückte 1968 endgültig von der Amateur- in die Profiabteilung auf und wurde Stammtorhüter, nachdem Wolfgang Fahrian 1969 zu Fortuna Köln wechselte. Nach dem Bundesliga-Aufstieg der Fortuna im Jahr 1971 war Woyke unter Trainer Heinz Lucas über mehrere Jahre hinweg die unumstrittene Nummer eins im Tor.

Insgesamt absolvierte er 280 Pflichtspiele für Fortuna Düsseldorf, davon 190 in der Bundesliga.[3] Darüber hinaus kam er unter anderem in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga, im DFB-Pokal sowie in internationalen Wettbewerben wie dem UEFA-Pokal und dem Europapokal der Pokalsieger zum Einsatz. In seiner letzten Saison 1978/79 stand Woyke noch bis zum 15. Spieltag als Stammtorhüter im Tor, wurde anschließend jedoch von Jörg Daniel abgelöst, der auch beim Gewinn des DFB-Pokal 1979 das Tor der Fortuna hütete.

Nach dem Ende seiner Profikarriere spielte Woyke von 1979 bis 1981 noch erfolgreich beim Westfalen-Oberligisten VfL Gevelsberg, unter anderem gemeinsam mit seinem ehemaligen Düsseldorfer Mannschaftskollegen Werner "Timo" Kriegler.

Nach seiner aktiven Laufbahn blieb Wilfried Woyke dem Fußball verbunden. In der Saison 2004/05 war er als Torwarttrainer bei TuRU Düsseldorf tätig.

  • Bundesliga (190 Spiele)
  • Aufstiegsrunde 1. Bundesliga (5 Spiele)
  • DFB-Pokal (21 Spiele)
  • UEFA-Pokal (7 Spiele)
  • EP der Pokalsieger (4 Spiele)
  • Regionalliga (42 Spiele)
  • Website von Wilfried Woyke
  • Spielerhistorie: Wilfried Woyke. In: fortuna-duesseldorf.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 6. Mai 2013;.
  • Wilfried Woyke in der Datenbank von transfermarkt.de
  • Wilfried Woyke in der Datenbank von weltfussball.de
  • Wilfried Woyke in der Datenbank von kicker.de
  • Wilfried Woyke in der Datenbank von fussballdaten.de
  • Wilfried Woyke in der Datenbank von FuPa.net

Einzelnachweise

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  1. Friedhelm Körner: Ex-Torhüter feiert Geburtstag: Fortuna-Legende Wilfried Woyke hält auch mit 80 den Laden zusammen. 11. Mai 2024, abgerufen am 28. Februar 2026.
  2. 1 2 Claudia Monreal und Oliver von Wittgenstein-Bendt: Folge 17 - Wilfried Woyke. Abgerufen am 28. Februar 2026.
  3. Happy Birthday, Wilfried Woyke! | www.f95.de. Abgerufen am 28. Februar 2026 (deutsch).