Rheinische Post

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Rheinische Post
Logo der Rheinischen Post
Beschreibung regionale Tageszeitung
Verlag Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH (Deutschland)
Hauptsitz Düsseldorf
Erstausgabe 2. März 1946
Erscheinungsweise werktags
Verkaufte Auflage
(IVW 2/2016, Mo–Sa)
299.974 Exemplare
Reichweite (MA 2016) 0,814 Mio. Leser
Chefredakteur Michael Bröcker[1]
Herausgeber Karl Hans Arnold, Manfred Droste, Florian Merz-Betz, Irene Wenderoth-Alt
Weblink rheinischepostmediengruppe.de
Artikelarchiv seit 2001
RP-Pressehaus in Düsseldorf

Die Rheinische Post ist eine regionale Tageszeitung mit Hauptsitz in Düsseldorf. Sie erreicht mit einer verkauften Auflage von 299.974 Exemplaren[2] täglich 814.000 Leser.[3] Die Tageszeitung Rheinische Post gehört zur Rheinischen Post Mediengruppe.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Schwerpunkt der Berichterstattung legt die Rheinische Post auf das Land Nordrhein-Westfalen. Im Bergischen Land erscheint sie als Bergische Morgenpost, in Solingen als Solinger Morgenpost und im Rhein-Kreis Neuss als Neuß Grevenbroicher Zeitung.

Die Zentralredaktion der Rheinischen Post befindet sich in Düsseldorf, wo Themen analysiert, bewertet und für die Print- und Onlineausgabe aufbereitet werden. Die Rheinische Post gilt als Autorenzeitung: 80 Prozent der Beiträge verfassen Journalisten des Hauses.[4] Ein Parlamentsbüro in Berlin, die Zentralredaktion in Düsseldorf und Korrespondenten in Washington, D.C., London, Brüssel, Paris und Moskau liefern ebenfalls Inhalte für die Zeitung. Im Jahr 2015 erhielt die Redaktion zehn European Newspaper Awards für innovative Zeitungsgestaltung.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rheinische Post wurde neun Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs mit Lizenz der britischen Militärregierung gegründet. Ihre Gründer waren der Zeitungsverleger Anton Betz, der Politiker Karl Arnold und der Jurist Erich Wenderoth, welche sich nach dem Zweiten Weltkrieg einen politischen, wirtschaftlichen und moralischen Neubeginn einsetzten. So tritt die Zeitung ihrem Selbstverständnis nach seit ihrem ersten Erscheinen am 2. März 1946 für Demokratie, Freiheit und Menschenwürde ein. 1970 brachte die Familie Droste ihr Druckhaus in den Verlag ein. Nach wie vor sind Nachfahren der Gründer aus den Familien Arnold, Betz, Droste und Wenderoth die Herausgeber der Rheinischen Post.

Internetauftritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Logo von RP Online

Am 20. Januar 1996 ging die Rheinische Post mit ihrer Internetseite RP Online online,[6] die die Print-Ausgabe durch aktuelle Meldungen ergänzt. RP Online ist eines der reichweitenstärksten deutschen Nachrichtenportale und erreicht monatlich 6,4 Millionen Nutzer.[7]

Mit dem Mobilportal ist RP Online auf Smartphones präsent. Neben Fußball-Apps (Fortuna Düsseldorf, Borussia Mönchengladbach, Bayer 04 Leverkusen) gibt es u. a. das Lifestyle-Portal Tonight, das Fußballportal FuPa sowie ein Event-Portal.

Rheinische Post App[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die App der Rheinischen Post liefert die Inhalte der Printausgabe, verbunden mit multimedialen Elementen, wie interaktiven Grafiken, 360-Grad-Panoramafotos, Fotostrecken und Videos.

Rheinische Post ePaper[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die elektronische Zeitung oder ePaper, ist die elektronische Version der gedruckten Zeitung und kann auf PCs und mobilen Endgeräten sowie Tablets genutzt werden. Weiterhin ist ein Mobile App verfügbar.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rheinische Post – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der neue RP-Chefredakteur stellt sich vor
  2. laut IVW, zweites Quartal 2016, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  3. MA TZD 2016
  4. Besuch bei der Rheinischen Post. Abgerufen am 29. Juli 2016.
  5. Zehn European Newspaper Awards für die Rheinische Post. 18. November 2015, abgerufen am 29. Juli 2016.
  6. rp-online.de
  7. rp-media.de: Mediadaten