Wilhelm von Mandelée

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Dieser Artikel behandelt den um 1226 gestorbenen Wilhelm von Mandelée, zu dessen gleichnamigem Enkel, dem Herrn von Scandaleon, siehe Wilhelm von Mandelée (Scandaleon).

Wilhelm von Mandelée oder Wilhelm von Amigdala (lat. Willelmo de Amigdala, frz. Guillaume de Mandelée; † um 1226) war ein italo-normannischer Kreuzritter im Königreich Jerusalem.

Er stammte aus Amigdalà in Kalabrien und begab sich als Kreuzfahrer ins Heilige Land. Dort heiratete er Agnes von Courtenay († nach August 1200), die jüngere Tochter des Joscelin III. von Edessa.[1]

Als Joscelin III. um 1200 starb, fielen dessen Lehen im Königreich Jerusalem, die sog. „Seigneurie de Joscelin“ an Agnes' ältere Schwester Beatrix von Courtenay und deren Gatten Otto von Botenlauben. In der Folgezeit verschuldete sich Otto, so dass er Teile der Seigneurie an Wilhelm verpfändete. 1220 verkaufte Otto die Seigneurie mit Zustimmung Wilhelms dem Deutschen Orden[2]

Wilhelm und Agnes hinterließen einen Sohn:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Reinhold Röhricht: Regesta Regni Hierosolymitani. Oeniponti, 1893. Nr. 773, S. 206.
  2. Eugène de Rozière: Cartulaire de l'église du Saint Sépulchre de Jérusalem. Publié d'après les manuscrits du Vatican. Imprimerie nationale, Paris 1849. Nr. 99, S. 197.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]