Willi Mernyi

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Willi Mernyi am Fest der Freude (2014)

Willi Mernyi (* 9. Mai 1968 in Wien) ist Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich und Mitglied im Publikumsrat und Stiftungsrat des Österreichischen Rundfunks (ORF). Er ist seit seinem 17. Lebensjahr Parteimitglied der SPÖ.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mernyi ist nach seiner Lehre zum Starkstrommonteur bei der Elin Union AG (ELIN) zum Zentraljugendvertrauensrat (1985–1988) gewählt worden. Nach seinem Einstieg in den Bundesjugendvorstand (1991–2000) des ÖGB und einer Ausbildung im Bereich Kulturmanagement an der Universität Linz, wurde er 1993 Mitglied des ÖGB-Bundesvorstands. 1999 übernahm Mernyi die Leitung im Referat für Kampagnen, Projekte und Zielgruppen und wechselte 2011 als Leiter in das Referat für Organisation, Koordination und Service im ÖGB.

Seit 2012 ist Willi Mernyi Bundesgeschäftsführer der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Christa Bauer: UnSer? Amerika – austroamerikanische Blitzlichter im Zuge der US-Wahl. Mauthausen-Komitee Österreich, Wien 2008, ISBN 978-3-7035-1357-2.
  • mit Michael Niedermair: Demagogen entzaubern. ÖGB Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-7035-1453-1.
  • mit Michael Niedermair: Hetzer stoppen. ÖGB Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-7035-1628-3. (Audio-CD)
  • mit Andreas Baumgartner und Christa Bauer: Nichts als alte Mauern? Die Mauthausen Guide Ausbildung. Band 2: Handbuch zur Vor- und Nachbereitung von Besuchen an KZ-Gedenkstätten. Mauthausen Komitee, Wien 2010, ISBN 978-3-902605-14-6.
  • mit Florian Wenninger: Die Befreiung des KZ-Mauthausen: Berichte und Dokumente. ÖGB Verlag, Wien 2006, ISBN 3-7035-1111-7.
  • mit Roman Hebenstreit und Michael Niedermair: Mit NLP zum politischen Erfolg. Das NLP-Handbuch für Betriebsräte, politisch Aktive und Engagierte. 5., akt. Auflage. ÖGB Verlag, Wien 2011, ISBN 978-3-7035-1500-2.
  • Kampagnen und Aktionen erfolgreich organisieren. 2., akt. Auflage. ÖGB Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-7035-1306-0.
  • Handbuch Planspiele. Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. ÖGB Verlag, Wien 2005, ISBN 3-7035-1084-6.
  • mit Christa Bauer: Rechtsextrem: Symbole. Codes. Musik. Gesetze. Organisationen. 3. Auflage. ÖGB Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-7035-1446-3.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas Budin (Hrsg.): Jugendliche schreiben gegen das Vergessen. ÖGB Verlag, Wien 2003, ISBN 3-7035-0979-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der pragmatische Weltverbesserer - derStandard.at. 13. Oktober 2006, abgerufen am 5. Juni 2018.
  2. Bundes-Ehrenzeichen 2009: Für Toleranz und Menschenrechte. auf der Webseite des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (PDF)