Wyandotte

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Wyandotten
Wyandotte
Herkunft: USA
Jahr: 1883 anerkannt
Farbe: sehr viele Farbenschläge
Gewicht: Hahn: 3,4–3,8 kg
Henne: 2,5–3,0 kg
Legeleistung im Jahr: 180 Eier
Eierschalenfarbe: Gelb bis Dunkelbraun, schwankt bei den Farbenschlägen.
Eiergewicht: 55 Gramm
Zuchtstandards: BDRG
Liste der Hühnerrassen

Die Wyandotten sind eine Hühnerrasse und stammen aus den USA. Der Name der Rasse wird vom Indianerstamm der Huronen abgeleitet, die sich selbst als Wyandotte bezeichnen.

Der erste Farbenschlag waren die silber-schwarzgesäumten Wyandotten, ihnen folgten ca. 30 weitere Farbenschläge. Das Gewicht des Hahnes liegt bei 3,4–3,8 kg und das der Henne beträgt 2,5–3,0 kg. Wyandotten legen 180 Eier mit ca. 55 g, die aber je nach Farbenschlag noch variieren. Genauso verhält es sich mit der Eierschalenfarbe, die je nach Farbe der Henne von Gelb bis Dunkelbraun reicht.

Die Rasse war früher stark verbreitet. Heute werden von Rassegeflügelzüchtern bevorzugt die zahlreichen Farbenschläge der Zwerg-Wyandotten gezüchtet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Startjahr für die Erzüchtung der Wyandotten gilt das Jahr 1865. An dem Projekt waren die Züchter John Ray, H.M. Doubleday und Frederick Houdlette, sowie die Herren Baker und Benson beteiligt – letztlich gelang der Durchbruch aber L. Whittaker. Bis zur Anerkennung in den USA dauerte es bis 1883 (Farbenschlag: „silber-schwarzgesäumt“). In den Jahren 1894 und 1902 folgten die Farbenschläge „rebhuhnfarbig“ und „silberfarbig-gebändert“. Der Name geht auf einen Vorschlag des Züchters Frederick A. Houdlette, Boston/USA, zurück.[1] Zunächst war die Rasse unter dem Namen Amerikanische Sebright oder Sebright-Cochin bekannt.[2]

Ebenfalls im Jahr 1883 gelangten die ersten Tiere nach Deutschland.[2]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wyandotte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reiner Wolf: Goldener Siegerring. Wyandotten, rebhuhnfarbig- und silberfarbig-gebändert, sowie Zwerg-Wyandotten, rebhuhnfarbig-gebändert. Hrsg.: HK Kleintierzüchter VerlagsGmbH & Co. KG. Band 17/2015, S. 10–14.
  2. a b Armin Six: Wyandotten und Zwerg-Wyandotten. Reutlingen 2013, ISBN 978-3-88627-549-6, S. 9 f.