ZCOM

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ZCOM Zuse-Computer-Museum
Eingangsbereich ZCOM.jpg
Eingangsbereich des ZCOM
Daten
Ort Hoyerswerda
Art Computermuseum
Eröffnung 19. September 1995
Leitung Andrea Prittmann
Website zuse-computer-museum.com
ISIL DE-MUS-746310

Das ZCOM – Zuse-Computer-Museum (vormals: Konrad-Zuse-Computermuseum) in Hoyerswerda stellt bedeutende Werke von Konrad Zuse aus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum wurde am 19. September 1995 als Konrad-Zuse-Computermuseum eingeweiht und am 23. Oktober 1995 für die Öffentlichkeit eröffnet.[1] Anfangs befand sich das Museum im Gebäude des LAUTECH in einem Raum mit einer Ausstellungsfläche von 32 m².[1]

Zum 1. Januar 1997 wurde das Museums durch die Seniorenakademie Hoyerswerda e.V.(SENAK) als Trägerverein übernommen. Am 3. Februar 1999 erfolgte die Gründung des Fördervereins Konrad-Zuse-Computermuseum Hoyerswerda e.V., der fortan als Träger des Museums fungierte. Im März 2002 fusionierten der Verein „Spirit of Zuse“ e.V. und der Förderverein „Konrad-Zuse-Computermuseum Hoyerswerda“ e.V. zum gemeinsamen Namen „Spirit of Zuse“ e.V.[1]

Im November 2004 wurde ein Archiv zur geordneten Aufbewahrung der Literatur über Rechentechnik und Elektronik sowie über diverse Programmiersprachen eingerichtet.[1]

Am 26. November 2008 erfolgte durch Beschluss der Mitgliederversammlung des Vereins die Umbenennung in „Konrad Zuse Forum Hoyerswerda“ e.V. Die Ausstellungsfläche vergrößerte sich von ehemals 32 m² auf ca. 350 m² im Jahr 2016.[1] Am neuen Standort in der D.-Bonhoeffer-Straße 1-3 konnte eine neue Dauerausstellung auf 1000 m2 geschaffen werden. Diese befasst sich nicht nur mit der Computer-Technik sondern beleuchtet außerdem die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser und schlägt den Bogen bis zur Kunst. Seit August 2017 kann in 45 Minuten auch die Entwicklung des ersten Computers als Art Hörspiel interaktiv im Museum mit 12 QR Code-Stationen verfolgt werden[4].

Umbau und Umzug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Umzug des Museums und dem Umbau für ca. 3,3 Millionen Euro ist das Museum am 28. Januar 2017 wiedereröffnet.[2][3]

Sammlungsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stammbaumartige Darstellung verschiedener Meilensteine der  Computerentwicklung
    Meilensteine der Computerentwicklung ab 1950
    Geschichte der Rechenhilfsmittel
  • Lochkartenmaschine von IBM
  • verschiedene Rechentechnik, darunter ein Zuse Z23 Computer
    Blick in die Ausstellung am neuen Standort
    Zuse Rechner Z 11, Z 22, Z 23, Z 25
  • Funktionsmodell der Z1
  • Der erste Plotter Z 64
  • DDR Rechentechnik von Robotron
  • zurechteschnittenes flaches Computerteil mit Farbklecksen (da als Farbpalette verwendet)
    Farbpalette von Konrad Zuse (der zeitweise unter dem Pseudonym Kuno See malte) welche aus einem alten Computerteil besteht
    Gemälde und Filmaufnahmen von Konrad Zuse

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Homepage des Konrad-Zuse-Forum Hoyerswerda e.V., Verein, Chronik (konrad-zuse-computermuseum.de, abgerufen am 8. Juli 2016)
  2. Homepage des Museums. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  3. Detlef Borchers: Zuse-Computer-Museum ZCOM in Hoyerswerda eröffnet. In: Heise online. 29. Januar 2017; abgerufen am 29. Januar 2017.

4. Hörspiel HÖR Zuse http://www.zuse-computer-museum.com/spiel/