Zoofachgeschäft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ein Zoofachgeschäft in Nimwegen, Niederlande

Ein Zoofachgeschäft, auch Zoohandlung, Tierhandlung o. ä., ist ein Unternehmen im Einzelhandel, das seinen Kunden Heimtiere, Tiernahrung und entsprechendes Zubehör zum Kauf anbietet und beratend bei der Haltung der Tiere zur Seite steht. Nach § 11 des deutschen Tierschutzgesetzes ist für den Handel mit Heimtieren eine spezielle Genehmigung erforderlich.

In Deutschland gibt es über 4100 Fachhändler, deren Betriebsstrukturen sich mitunter stark unterscheiden: Einzelkaufleute sind im Markt ebenso zu finden wie Filialisten oder Fachabteilungen in Baumärkten und Gartencentern.[1]

Der Heimtierbedarfs-Markt in Deutschland unterteilt sich in die Bereiche Fertignahrung und Bedarfsartikel/Zubehör, die 2009 ein Umsatzvolumen von 2694 Millionen Euro, beziehungsweise 909 Millionen Euro aufgewiesen haben. Allerdings wurden nach Angaben des Industrieverbands Heimtierbedarf nur 33 % des Heimtierfutters über den Fachhandel verkauft, während der Anteil beim Zubehör bei 82 % lag.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ZZV: Vertriebsstellen im deutschen Zoofachhandel 2008 (Memento des Originals vom 2. Juni 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zzf.de (PDF; 896 kB)
  2. IVH: Der Deutsche Heimtiermarkt: Struktur & Umsatzdaten (Memento des Originals vom 23. September 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ivh-online.de (PDF; 636 kB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]