Zuckerthermometer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Zuckerthermometer wird für die Zubereitung von Speiseeis, Süßspeisen oder für Speisen aus Schokolade oder in der Konfiserie benutzt. Besonders wichtig ist das Überwachen der Temperatur durch ein Zuckerthermometer, wenn Zutaten benutzt werden, die ihre Konsistenz und Struktur ab einer bestimmten und meist höheren Temperatur in unerwünschter Weise verändern.[1]

Beschaffenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meist besteht ein Zuckerthermometer aus Glas in einer feuerfesten Metall- oder Kunststoffhalterung. Handelsüblich sind solche Zuckerthermometer, die auf dem Ausdehnungsthermometer basieren. Es hat einen für den Zubereitungszweck entsprechenden Messbereich von ca. 40 °C bis 200 °C. Es ist in der Regel so konstruiert, dass es in einen Topf zur Überwachung der Temperatur eingehängt werden kann. Aufgrund des Messbereichs und der Konstruktion ist es nicht universell einsetzbar und kann wie jedes andere Ausdehnungsthermometer aus Glas durch unsachgemäße Benutzung zerstört werden.[2] Es ist unter anderem nicht geeignet als Fettthermometer oder Bratenthermometer, da die möglichen Temperaturen über 200 °C das Zuckerthermometer zerstören können.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Zuckerthermometer – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zuckerthermometer. In: Lexikon Küchengeräte – Küchengerät mit Z. lexikon-kuechengeraete.de, abgerufen am 16. November 2015.
  2. Zuckersirup auf bedello.ch
  3. Thermometer. In: ENO WorldWine: Lexikon Keller & Küche. Abgerufen am 16. November 2015.