Zustandslosigkeit

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In der Informatik bezeichnet Zustandslosigkeit die Eigenschaft eines Protokolls oder Systems, mehrere Anfragen – auch desselben Auftraggebers – grundsätzlich als voneinander unabhängige Transaktionen zu behandeln. Insbesondere werden Anfragen ohne Bezug zu früheren Anfragen behandelt und keine Sitzungsinformationen ausgetauscht und/oder verwaltet. Das Gegenteil ist Zustandsbehaftung oder auch Zustandshaltend.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Beispiel eines zustandslosen Netzwerkprotokolls ist das Hypertext Transfer Protocol (HTTP). Das Mitführen von Sitzungsdaten kann hier erst auf Anwendungsebene implementiert werden, zum Beispiel durch die explizite Übermittlung eines Sitzungsbezeichners in jeder Anfrage einer Anforderungs-URL oder „Cookie“-Header.

Zustandslosigkeit von Komponenten ist eine bestimmende Eigenschaft beim REST-Paradigma für verteilte Systeme.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volker Stiehl:Prozessgesteuerte Anwendungen entwickeln und ausführen mit BPMN. 1. Auflage, d.punkt.verlag, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-86490-007-5.
  • Manfred Steyer, Vildan Softic:Angular JS. Moderne Webanwendungen und Single Page Applications mit JavaScript, O'Reilly Verlag, Köln 2015, ISBN 978-3-95561-950-3.
  • Dieter Masak:IT-Alignment. IT-Architektur und Organisation, Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 2006, ISBN 978-3-540-31153-X.
  • Matthias Knoll, Stefan Meinhardt (Hrsg.):Mobile Computing. Springer fachmedien, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-12028-3.
  • Heiko Häckelmann, Hans J. Petzold, Susanne Strahringer:Kommunikationssysteme. Technik und Anwendungen, Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 2000, ISBN 978-3-540-67496-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]