Zweite Seeschlacht von Schooneveld

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In der Zweiten Seeschlacht von Schooneveld, der dritten Seeschlacht im Dritten Englisch-Niederländischen Krieg, traf am 4. Junijul./ 14. Juni 1673greg. die Flotte der Vereinigten Provinzen der Niederlande erneut auf die vereinigten Flotten Englands und des Königreichs Frankreich. Die Schlacht fand in der Nordsee vor der Scheldemündung statt.

Oft werden die Zweite und Erste Seeschlacht von Schooneveld zusammenfassend als Doppelseeschlacht beschrieben.

Die Schlacht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Woche vorher hatten beide Flotten bereits in der Ersten Seeschlacht von Schooneveld gegeneinander gekämpft. Während die englisch-französische Flotte vor der niederländischen kreuzte und hoffte, ihre Gegner aus den flachen Küstengewässern herauszulocken, konnten sich die Niederländer verstärken.

Einen günstigen Wind ausnutzend griffen die Niederländer die englisch-französische Flotte an. Diese versuchte auszuweichen und ihre Linien kamen sogleich wieder in große Unordnung. Nur zwischen der niederländischen Vorhut und der englischen Nachhut kam es zum Gefecht, das andauerte, bis die englische Küste erreicht wurde. Dort konnte sich die englisch-französische Flotte am Morgen des 15. Juni in die Themse retten.

Durch die Erfolge in beiden Seeschlachten war es den Niederländern gelungen, eine drohende Invasion von der Seeseite abzuwenden. In der Seeschlacht vor Texel trafen beide Parteien erneut aufeinander.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerard Brandt: Het leven en het bedryf van den Heere Michiel de Ruyter. Waasberge u. a., Amsterdam 1687, (Digitalisat).
  • Charles R. Boxer: The Anglo-Dutch Wars of the 17th Century. Her Majesty's Stationery Office, London 1974, ISBN 0-11-290169-7.
  • Roger Hainsworth, Christine Churches: The Anglo-Dutch Naval Wars 1652–1674. Sutton Publishing Limited, Stroud 1998, ISBN 0-7509-1787-3.
  • Ronald Prud´homme van Reine: Rechterhand van Nederland. Biografie van Michiel Adriaanszoon de Ruyter (= Open Domein. 32). De Arbeiderspers, Amsterdam 1996, ISBN 90-295-3486-9.